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Tennis: Nervenkitzel bis zum letzten Ball

Tennis : Nervenkitzel bis zum letzten Ball

Die RW-Mannschaft um Saskia Mohnen zitterte sich zum 5:4-Erfolg gegen Rheinkamp-Repelen. Sie gewannen gleich drei Doppel. Die Herren 60 verlieren mit 4:5 gegen Bayer Uerdingen, die 40-iger 1:8 gegen den VfL Nierswalde.

Die nach Moers-Repelen mitgereisten Fans des TC RW Emmerich mussten starke Nerven mitbringen, da die finale Entscheidung bei den Damen I erst im Match-Tie-Break des letzten Spiels fiel. Aber der Reihe nach: In den Einzeln holte Michelle Tenhaft nach einem 1:5-Rückstand noch einen 7:6-6:0-Sieg und bewies enormen Kampfgeist. Lena Welmanns fuhr den zweiten Punkt durch ein souveränes 6:3, 6:1 ein. Die anderen Einzel mussten jedoch Rheinkamp-Repelen zugeschrieben werden. Spitzenspielerin Stephanie Gorgs, Mara Lueb, Christina Hackforth und Saskia Mohnen hatten das Nachsehen. So stand es 2:4 aus Emmericher Sicht nach den Einzeln. „Wir mussten alle Doppel gewinnen, um den Sieg nach Emmerich zu entführen. Doch wir haben offenbar die richtige Aufstellung gewählt“, sagt Mannschaftsführerin Saskia Mohnen. Die Sensation war perfekt: Alle drei Doppel gewann das Aufgebot des TC Rotweiss Emmerich. Im dritten Doppel überrollten Mara Lueb und Welmans ihre Gegnerinnen mit 6:1, 6:0. Kurze Zeit später sicherte sich auch das erste Doppel mit Stephanie Gorgs und Tenhaft durch ein 7:5, 6:0 einen Erfolg. So stand es zwischenzeitlich 4:4-Remis, ehe Christina Hackforth und Saskia Mohnen ihre Begegnung drehten und mit 4:6, 6:3, 11:9 überlagen. „Das war unglaublich und zeigt, wie großartig der Tennissport ist. Wir sind sehr glücklich über diesen Sieg“, sagt Mohnen.

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 Die Herren 60 mussten sich im Gegenzug mit 4:5 gegen den SC Bayer 05 Uerdingen geschlagen geben. Emmerich trat stark ersatzgeschwächt an. Kurt Pieper musste aufgrund der Verletzung von Volker Fischer-Kahle diesmal als Frontmann aufspielen. Trotz einer starken Leistung war er jedoch chancenlos. Er verlor mit 1:6, 1:6. Detlef Kok verlor den ersten Durchgang 1:6, steigerte sich enorm im zweiten Satz, verlor aber knapp im Tie-Break. Das Endergebnis lautete: 1:6, 6:7. Gregor Langen konnte sein Einzel lange offen gestalten, verlor aber 4:6, 2:6. Christian Niemeyer spielte im ersten Satz stark auf und gewann 7:5, verlor den zweiten Satz knapp und mit viel Pech auch den Match-Tie-Break. Mannschaftsführer Jochen Kemkes überlag in seinem Einzel souverän mit 6:0, 6:3. Gleiches gilt für Ivan Cadek mit 7:5, 6:4. So stand es nach den Einzeln 2:4, die finale Entscheidung mussten die Doppelpartien herbeiführen. Das dritte Duo Winfried Peelen/Hans-Josef Braam gewann im Match-Tie-Break mit 10:7. Jochen Kemkes und Jan Jonker gewannen ebenfalls im dritten Satz mit 6:4, 1:6, 10:8. In der entscheidenden Partie aber gaben sich Kurt Pieper und Gregor Langen mit 1:6, 1:6 geschlagen. „Wir haben alles gegeben und eine starke Leistung gezeigt. Umso bitterer ist es, dass es nicht gereicht hat“, sagt Kemkes.

Das Herren-40-Team hat in Abwesenheit von Kapitän Holger Houben-Ring mit 1:8 verloren. Schon nach den Einzelrunden war das Match auch ob zweier verlorener Drei-Satz-Matches entschieden. Den einzigen Punkt holten Christian Habedank und Dominik Verheyen, die mit 6:4, 6:2 im Doppel überlagen. Die Drittvertretung der Damen 40 verlor gegen den Klassenprimus TC Geldern mit 0:9. Die Herren 50 haben wiederum einen überzeugenden 7:2-Erfolg gegen den CTC Krefeld eingefahren. „Wir haben jetzt vier Spiele gewonnen. Dadurch kommt es nun zum Endspiel gegen Rheinberg, die ebenfalls alles gewonnen haben. Für mich sind sie da Favorit“, sagt Thomas Rohland, Mannschaftsführer der Aufstiegs-Aspiranten.