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Duisburg: SPD auf der Suche nach Geschlossenheit

Parteitag in Homberg : Duisburger SPD auf der Suche nach Geschlossenheit

Der Parteitag des Unterbezirks am Samstag in Homberg hat bereits die nächste Landtagswahl 2027 im Fokus. Gastredner ist Achim Post, Vorsitzender der SPD-Landesgruppe im Bundestag.

Die Duisburger SPD will die Niederlage bei der Landtagswahl  im Mai am liebsten schnell vergessen machen. „Starke Stimmen in den Parlamenten für das Projekt 2027“ heißt daher auch die Überschrift, unter der Achim Post, Vorsitzender der NRW-Landesgruppe im Bundestag, am Samstag auf dem SPD-Unterbezirksparteitag sprechen wird. Der Parteitag beginnt um 11 Uhr in der Glückauf-Halle in Homberg.

Bekanntlich war die Landtagswahl, die nun wahrscheinlich zur Bildung einer schwarz-grünen Landesregierung führt, für die Duisburger Landtagskandidaten glimpflich ausgegangen: Sarah Philipp wurde wiedergewählt und ist auch wieder Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion. Auch Frank Börner verteidigte sein Landtagsmandat; Benedikt Falszewski folgt auf Rainer Bischoff, der nicht mehr antrat.

Von Duisburgs Parteichef Mahmut Özdemir, inzwischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium unter Nancy Faeser, wird erwartet, die hiesige SPD wieder zusammenzuführen. Sie war gespalten und zerstritten, weil sich über Monate hinweg die Nachfolgefrage an der Parteispitze ausgesprochen schwierig gestaltete. Kommissarisch war die Partei von Sarah Philipp und Gisela Walsken geführt worden. 

 Achim Post ist am Samstag Gast der Duisburger SPD.
Achim Post ist am Samstag Gast der Duisburger SPD. Foto: Achim Post
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Die Basis hatte sich mehrheitlich für die Doppelspitze Sarah Philipp/Sören Link ausgesprochen – doch die Geschäftsordnung sieht eine solche Doppelspitze gar nicht vor. Da es dafür letztlich keine Mehrheit gab, schlug die Stunde für Mahmut Özdemir. Denn als Einzelkandidat wollten weder Sarah Philipp noch Sören Link antreten. Ob die Duisburger SPD nun wieder zusammenfindet, wird der Parteitag am Samstag zeigen.

(mtm)