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Duisburg: Mann zieht Notbremse im Zug und beißt Polizisten​

RE von Oberhausen nach Duisburg : Jugendlicher zieht Notbremse im Zug und beißt Polizisten

Im Zug von Oberhausen nach Duisburg hat am Donnerstag ein 17-Jähriger randaliert, den Zug zum Stehen gebracht und anschließend einen Polizisten angegriffen. Unter großer Gegenwehr wurde der Jugendliche festgenommen und in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Am Hauptbahnhof in Duisburg stieg der Jugendliche gegen 16 Uhr aus dem RE44 aus. Dort pöbelte er umher, schlug von aussen mehrmals gegen die Zugscheibe und forderte Reisende auf, sich mit ihm zu prügeln. Anschließend stieg er erneut in den Zug und zog dort die Notbremse. Ein mitreisender Bundespolizist gab sich als zu erkennen und forderte den 17-Jährigen auf seine Handlungen zu unterlassen.

Der aggressive Jugendliche versuchte daraufhin, sich der Maßnahme zu entziehen. Als der Beamte den jungen Mann festhielt, versuchte er sich loszureißen. Er beleidigte, fasste dem Beamten an den Kragen, schubste, kratzte, kniff ihn, versuchte ihn zu schlagen, zu treten sowie zu beißen.

Bei Eintreffen weiterer Polizisten versuchte der Jugendliche nach den Beamten zu spucken und sich aus den Griffen zu lösen. Sie trugen ihn zur Dienststelle der Bundespolizei in Duisburg. Bei der Personalienüberprüfung wurde bekannt, dass er als vermisst gemeldet wurde. Nachdem sich der 17-Jährige nicht beruhigte und eine Gefahr für sich selbst darstellte, entschied ein Polizeiarzt ihn in ein psychiatrische Einrichtung zu übergeben.

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Der 26-jährige Bundespolizist zog sich leichte Verletzungen zu und begab sich selbstständig in ärztliche Versorgung. Gegen den 17-Jährigen wurde ein Strafverfahren aufgrund der Beleidigungen, der Körperverletzung, des tätlichen Angriffs, des Widerstandes, der Bedrohung und des Missbrauchs der Nothilfeeinrichtung eingeleitet.

(atrie)