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6-Seen-Wedau in Duisburg: Baustellentor 2 soll den Verkehr entlasten

Bauprojekt in Duisburg : Baustellentor 2 soll den Verkehr rund um 6-Seen-Wedau entlasten

6-Seen-Wedau ist eins der größten Stadtentwicklungsprojekte in NRW. Das Baustellentor 2 ist praktisch fertig. Es soll den Verkehr entlasten.

Trotz der aktuellen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Duisburg gehen die bauvorbereitenden Arbeiten an dem Projekt 6-Seen-Wedau weiter. Das Baustellentor 2 südlich des Dirschauer Weges kann bereits im April in Betrieb genommen werden und wird zur Entlastung der Verkehrssituation an der Masurenallee und dem dortigen Baustellentor 1 beitragen. Das teilte die Stadt Duisburg am Mittwoch mit.

Auch die Arbeiten auf der Baustelle schreiten uneingeschränkt und zügig voran. Inzwischen sind die Teilabbrüche sowie die Räumung des Baufelds durch die Gebag abgeschlossen. Der Gleis- und Schotterrückbau durch die Deutsche Bahn ist ebenfalls bereits fertiggestellt. Im April wird die geplante Baustraße auf der Entwicklungsfläche errichtet. Derzeit erfolgt die Baustelleneinrichtung für das Bodenmanagements sowie die Errichtung des rund acht Meter hohen begrünten Lärmschutzwalls, auf dem die Zauneidechsen ihre neue Heimat finden werden. In Kombination mit der darauf abschließend errichteten Lärmschutzwand wird die zukünftige Wohnbebauung von den Lärmemissionen der Güterverkehrsstrecke abgeschirmt.

Für die Basis des Lärmschutzwalls wird unter anderem künstliches, lavaähnliches Gestein verwendet. Es handelt sich um sogenannte LD-Schlacke aus der örtlichen Stahlindustrie, die unter anderem auch für den Straßenbau, den ländlichen Wegebau und zur Herstellung von Dünger verwendet wird. Dieser Sekundärrohstoff wird wegen seiner sehr hohen Stabilität und kontrollierten Qualität im Fundament des Lärmschutzwalls eingesetzt. Der Vorteil liegt zum einen in den hervorragenden technischen Eigenschaften des Materials und zum anderen in der Schonung natürlicher Ressourcen. Die äußere Abdeckung des Walls erfolgt mit Oberboden, der die Basis für die zukünftige Bepflanzung bildet. Ein Teil des Lärmschutzwalls kann voraussichtlich schon in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Nach Ostern soll die Bodenaufbereitungsanlage auf der Fläche montiert und in Betrieb genommen werden, so dass mit dem Aushub und der Bodenaufbereitung gemäß dem Bodenmanagementkonzept begonnen werden kann.

(dab)