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Niederkassel: Schleppjagd läutet den Herbst ein

Niederkassel : Schleppjagd läutet den Herbst ein

Bis zu 80 Reiter, begleitet von etwa 40 Foxhounds, trafen sich in Niederkassel zum traditionellen Jagdvergnügen.

Spätestens dann, wenn die Schleppjagd auf den Rheinwiesen angekündigt wird, weiß jeder: Der Herbst ist da. Gestern war es wieder soweit, versammelten sich bis zu 80 Reiter an der Theodor-Heuss-Brücke, um mit der Meute des Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdvereins die dritte Jahreszeit einzuläuten.

Wieder dabei ist Herbert Albers, mit mehr als 80 Jahren der Senior in der Reiter-Truppe. Darüber hinaus gehört er neben Heinz Schanowski, Christian Renette und Heinz Hermanns zu den Jagdherren, die alljährlich für die Niederkasseler Schleppjagd verantwortlich sind. Während die Organisatoren und auch Ulrich Hocker, Präsident des Schleppjagdvereins, hoch zu Ross an der Jagd teilnahmen, musste Hermanns wiederum passen. Hatte er sich im vergangenen Jahr noch verletzt, "ist dieses Mal leider meine Stute Adele erkrankt", bedauerte Hermanns.

Nach dem Warmlaufen und einem Ständchen des "Hegerings Oberkassel" startete die Gesellschaft den 18-Kilometer-Ritt Richtung Büderich - begleitet von etwa 40 hungrigen Foxhounds, die einer künstlichen Fährte aus Pansen-Lauge folgten. Diesmal ging der Ritt nicht über Oberkassel, sondern auf direktem Wege zum Ziel. Hermanns: "Richtung Oberkassel gibt es so viele, von Hunden gebuddelte Löcher, in denen die Pferde straucheln könnten."

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Eine Verschnaufpause für Ross und Reiter gab's unweit von Mönchenwerth, wo ein Bagagewagen auf sie wartete. Als dann in Niederkassel das Halali des Hegerings erklang, war die Jagdgesellschaft wieder zurück am Ausgangsort. Wurden die Hunde mit Pansen belohnt, so ließ die Reiterschar den Tag bei deftigem Gulasch im Brauhaus Joh. Albrecht ausklingen.

(RP)