Ausstellung leidet unter Corona-Einschränkungen : Lumagica verfehlt selbstgestecktes Besucherziel knapp

Corona-Auflagen und schlechtes Wetter dämpften die Stimmung. Dennoch sind die Veranstalter zufrieden – und würden im kommenden Winter gern weiter machen.

Am vergangenen Sonntag erstrahlte der Park von Schloss Benrath zum vorerst letzten Mal im Schein von über 250 Lichtskulpturen. Jetzt sind die leuchtenden Tiere abgebaut, die Zäune, die den Park seit Mitte November umgaben, verschwunden. Die Lumagica, die seit November in der Anlage zu besichtigen war, ist inzwischen abgebaut und der Veranstalter zieht ein Fazit. Und das fällt positiv aus, auch wenn das selbstgesteckte Ziel von 70.000 Besuchern in der Zeit vom 19. November bis zum 9. Januar knapp verfehlt wurde. „Rund 65.000 Menschen waren da“, sagt Rouven Bönisch, Geschäftsführer der Gravitation Holding. Vor dem Hintergrund, dass die Ausstellung in der vierten und fünften Welle der Pandemie stattfand, sei dies als Erfolg zu sehen.

Mehrfach mussten die Corona-Auflagen während der Laufzeit verschärft werden – so mussten Eintrittsslots eingerichtet, die Besucherzahlen begrenzt und von 3G auf 2G umgestellt werden. Auch das Wetter habe streckenweise den Zuspruch gemindert. „Es waren durchweg widrige Umstände“, sagt Bönisch, „und mehrfach haben wir befürchtet, die Lumagica schließen zu müssen. Aber wir konnten es zum Glück bis zum Ende durchziehen und sind darüber sehr froh.“

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Zudem sei auch wichtig, dass der Park die Lumagica gut überstanden hat. Abgesehen von der einen oder anderen Fußspur am Wegesrand hinterlasse man die Anlage in einem guten Zustand, so Bönisch. Die Lichtskulpturen werden jetzt zum Teil eingelagert, teils haben sie inzwischen neue Besitzer gefunden, und teils werden sie in anderen Lumagicas präsentiert. „Wir haben mehrere Parks, zwischen denen wir mit den Skulpturen rotieren können“, sagt der Geschäftsführer. „Das sorgt auch dafür, dass wir, sollten wir im kommenden Winter wieder nach Benrath kommen, eine ganz neue Ausstellung präsentieren können.“

Aus Sicht des Veranstalters ist eine Wiederholung wünschenswert. „Wir müssen natürlich noch Gespräche mit dem Schloss und der Stadt führen, aber wir würden gern wiederkommen und dann noch einen draufsetzen“, kündigt Bönisch an. Einige Ideen zur Ergänzung und Verbesserung der Benrather Ausstellung gibt es bereits.