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Tischtennis: Mit Boll 30 Prozent mehr Zuschauer

Tischtennis : Mit Boll 30 Prozent mehr Zuschauer

Nach der Saison ist vor der Saison. So lautet derzeit das Motto beim Tischtennis-Bundesligisten Borussia. Die Spielzeit ist nach dem Halbfinal-Aus gegen Frickenhausen vorzeitig beendet, aber langweilig wird den Verantwortlichen am Staufenplatz nicht. "Es wird sich etwas am Terminplan ändern. Demnächst wird in der Bundesliga wohl von Donnerstag bis Sonntag gespielt werden", erklärt Borussen-Manager Andreas Preuß. Der Vorteil: Im Internet können mehr Partien in Fernsehqualität gezeigt werden.

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p class="text">Die Borussia arbeitet auch intensiv an einer neuen Präsentation des Teams mit Timo Boll, Christian Süß, Petr Korbel, Jun Mizutani und Dimitrij Ovtcharov. "Wir wissen, dass wir in der kommenden Saison sportliches Aushängeschild und Marktführer im deutschen Tischtennis sind", sagt Preuß. "Wir stellen uns der Herausforderung und wollen den Sport auf eine höhere Stufe stellen. Unter anderem möchten wir die Zuschauerzahlen um 30 bis 40 Prozent steigern."

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p class="text">Der erste Höhepunkt des neuen Tischtennis-Jahres soll schon der erste Bundesligaspieltag am 18. August gegen Fulda-Maberzell werden. Da verlässt Borussia den heimeligen Staufenplatz und wechselt ins Burg-Wächter Castello. Die abgelaufene Saison hat die Basis für einen Höhenflug geschaffen, obwohl nicht alles nach Wunsch lief. "Das muss man differenzieren", meint Trainer Dirk Wagner. "Unsere Ziele, einen Titel und Qualifikation für die Champions League, haben wir erreicht. Sieht man sich aber unseren Weg in der Saison an, muss man unzufrieden sein."

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p class="text">Mit einer tollen Bundesliga-Hinrunde, als die Düsseldorfer keine Partie verloren, hatten sie Erwartungen geweckt. Die Enttäuschung, als die Wagner-Truppe nur als Dritter in die Play-offs einzog, war groß. "Petr hat im Laufe der Saison an Substanz verloren, Christian hatte zwei große Leistungslöcher, Danny Heister kam nie an höheres Liganiveau heran. Und Jun ist ein 18-jähriger Rotzlöffel, der sein Potenzial noch nicht konstant über eine Saison ausschöpfen kann", analysiert Wagner. Preuß ergänzt: "Die Terminvielfalt ist eine Erklärung für manchmal mangelnde Motivation, aber keine Entschuldigung."

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p class="text">2007/08 ist noch mehr Geschick bei der Termingestaltung nötig. "Wir haben fünf Spieler, deren Hauptinteresse die Olympia-Qualifikation ist", weiß Wagner, der drei Wünsche formuliert: "Erstens, dass Borussia phantastisch spielt, zweitens, dass sie große Events wie ein Champions-League-Finale in Düsseldorf präsentieren kann, drittens, dass sich alle fünf Borussen für Olympia in Peking qualifizieren."

2007/08 ist noch mehr Geschick bei der Termingestaltung nötig. "Wir haben fünf Spieler, deren Hauptinteresse die Olympia-Qualifikation ist", weiß Wagner, der drei Wünsche formuliert: "Erstens, dass Borussia phantastisch spielt, zweitens, dass sie große Events wie ein Champions-League-Finale in Düsseldorf präsentieren kann, drittens, dass sich alle fünf Borussen für Olympia in Peking qualifizieren."

(RP)