Hockey : DHC in der Ersten Bundesliga

Endlich ist der Hockey-Zweitligist am Ziel seiner Wünsche angekommen. Bereits am Samstagabend wurde Am Seestern nach dem klaren 10:1 über Blau-Weiss Köln kräftig gefeiert, weil der Verfolger Rot-Weiss Köln patzte.

<

p class="text">Partystimmung herrschte bereits am Samstagabend im Clubhaus des DHC Am Seestern, denn durch den klaren 10:1 (4:1)-Heimsieg über Blau-Weiss Köln schafften die von Volker Fried trainierten Herren endlich den ersehnten Aufstieg in die 1. Hockey-Bundesliga, da Verfolger Rot-Weiss Köln zur gleichen Zeit mit 2:5 patzte. Seit 1999 sind die Oberkasseler in der 2. Bundesliga angesiedelt und mussten dabei viermal mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen.

<

p class="text">Das war Anlass genug für die abendliche Party, auch wenn gestern die Partie gegen Verfolger RW Köln noch gespielt werden musste. Es stand wieder einmal der Schwimmingpool beim DHC im Mittelpunkt. Obligatorisch mussten Mannschaft, Trainer Volker Fried und Lieblingsfan Elly Stein baden gehen.

<

p class="text">Im Spiel gegen BW gab es noch ein Jubiläum. Nach dem 5:1 in der 41. Minute durch Frederic Schlenker wartete alles auf den nächsten Treffer, die Nummer 100 in dieser Saison. Marten Sprecher hatte das Tor mehrfach auf dem Schläger, aber die Angst, Freibier für seine Kameraden zahlen zu müssen, änderte seine Taktik. Immer wieder passte er aus sehr aussichtsreichen Positionen auf seine Mitspieler, so dass Kapitän Jens Giese ihn fragte: "Warum gibst du mir denn diesen Ball überhaupt noch?" Torjäger Alexander Otte beendete dann in der 47. Minute die Frage nach dem Altbierspender. Auch nach nur wenig Schlaf zeigte Frieds Truppe dann gestern bei Rot-Weiss Köln eine starke Leistung und hatte am Ende einen 5:3 (1:0)-Erfolg eingefahren, der nur einmal beim Stand von 4:3 in Gefahr geriet.

Jan Simon war in diesem Spiel der Held des Tages, denn alleine vier Treffer gingen durch Standardsituationen auf sein Konto (zwei Siebenmeter und zwei sicher verwandelte Strafecken), was Mannschaftsmanager Michael Schmidt-Busse zu der Äußerung veranlasste: "Ich glaube, der Jan muss einen über den Durst trinken, damit er am nächsten Tag so gut trifft." Nach dem Spiel hielt Elly Stein ihr Versprechen: "Bei einem Sieg komme ich nach Spielende mit Champagner auf den Platz." Und den gab es dann reichlich. Die 15 Tore teilten sich Jan Simon (5), Alexander Otte (3), Jens Giese (2), Marten Sprecher, Tobias Bergmann, Rüdiger Würfel, Frederic Schlenker und Deniz Kocak. Der strahlende Trainer Fried meinte in Köln: "Wir haben heute mit Schwierigkeiten gewonnen. Besonders den beiden Ex-Rot-Weissen Alexander Otte und Robert Küpper bei uns waren wir den Sieg schuldig."

(RP)
Mehr von RP ONLINE