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DHC-Damen präsentieren sich in Torlaune

Hockey : DHC-Damen präsentieren sich in Torlaune

(JP) Die Bundesligadamen des Düsseldorfer Hockey-Club haben in zwei Heimspielen ihre Offensivqualitäten unter Beweis gestellt. Insgesamt 21 Treffer erzielten sie, Torhüterin Kristina Reynolds blieb in beiden Spielen ohne Gegentor.

Am Samstag wurde der Tabellenvierte Crefelder HTC beim 12:0 (8:0) das erste Opfer der Torjägerinnen vom Seestern. Alisa Vivot und Lisa Nolte meldeten sich erfolgreich zurück. Bereits nach acht Minuten führte der DHC mit 4:0. „Das schnelle 4:0 war für Krefeld schon ein Genickbruch und wir haben mit zehn gleichwertig starken Feldspielerinnen eine große Breite auf der Bank, die die anderen nicht haben. Das hat sich bemerkbar gemacht,“ meinte DHC-Coach Nico Sussenburger. Krefeld konnte an die starken Leistungen aus dem Sieg gegen Raffelberg und einem Remis gegen Mülheim nicht anknüpfen. CHTC-Trainer Andre Schiefer stellte nach der Pause sein Team neu ein. Das machte sich bemerkbar, denn die Oberkasselerinnen kamen in den zweiten 30 Minuten nur noch zu vier Torerfolgen.

Am Sonntag erlitt Rot-Weiss Köln ein ähnliches Schicksal, denn nach 60 temporeichen Minuten stand es 9:0 (3:0) für den DHC. Anders als am Vortag mussten sich die Düsseldorferinnen zur Pause noch mit einem 3:0 begnügen. Kurz nach dem Seitenwechsel kamen aber entscheidende drei Minute, denn zwischen der 34. und 37. Minute erhöhte der DHC auf 6:0. Das hatte sich Kölns Trainer Markus Lonnes anders vorgestellt, aber die Oberkasselerinnen waren nicht zu bremsen und vergrößerten ihren Vorsprung in der Tabelle auf RW Köln auf fünf Punkte.

Köln kam nur zu wenigen Abschlüssen gegen die Düsseldorfer. Selbst vier Minuten Überzahl aufgrund Strafbankzeiten für die Gastgeberinnen konnten die Gäste nicht nutzen. Sussenburger wollte den Sieg aber nicht überbewerten: „Ich denke, dass Rot-Weiss heute nicht an die Leistungsgrenze gekommen ist. Sie haben schon deutlich stärker gespielt. Wir haben es heute natürlich auch gut gemacht. Besonders in der Defensive war es von der ersten Minute an konsequent. Es war insgesamt ein sehr gutes Spiel von uns.“

Luisa Steindor war die beste Schützin mit vier Treffern, Alisa Vivot und Tessa Schubert waren jeweils dreimal erfolgreich. Greta Gerke, Lilly Stoffelsma und Sarah Strauss trafen doppelt, dazu trugen sich  Theresa Schönert, Sabine Markert, Pia Lothak, Emma Heßler und Lisa Nolte in die Torschützenliste ein.