DHC-Damen : Souveräner Halbfinaleinzug für die Damen des DHC

Die erste Aufgabe auf dem Weg ins Endspiel um die Deutsche Hallenmeisterschaft haben die Oberkasselerinnen stark gelöst.

Zum fünften Mal in Folge haben die Bundesliga-Hockeydamen des DHC im Kampf um die Deutsche Hallenmeisterschaft die Vorschlussrunde erreicht. Im Viertelfinale bezwangen die Oberkasselerinnen am Samstag in eigener Halle am Seestern den Harvestehuder THC aus Hamburg klar und sicher mit 12:4. Nur in der ersten Viertelstunde waren die Gäste den Düsseldorferinnen ebenbürtig.

Die Hanseatinnen gingen zwar überraschend nach 100 Sekunden mit 1:0 in Führung. Das schockte den DHC aber keinesfalls, denn Luisa Steindor mit einem sehenswerten Rückhandschlenzer, Elisa Gräwe, Greta Gerke sowie Alisa Vivot hatten mit ihren Treffern zum 4:1 die richtige Antwort parat. Vivot und Gräwe hatten direkt danach noch zwei dicke Chancen, aber erst war noch einmal der HTHC mit Tor Nummer zwei an der Reihe, bevor Lisa Nolte zwei Minuten vor der Pause auf 5:2 erhöhte.

Nach dem Seitenwechsel sorgten dann Gerke und Vivot mit dem 7:2 für die endgültige Vorentscheidung. Ein verwandelter Siebenmeter der Hamburgerinnen war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Anschließend schlug der Angriff der Oberkasselerinnen mit schnellen Kontern immer wieder zu – und drei Minuten vor dem Ende führte der DHC mit 12:3, bevor dem HTHC das vierte Tor gelang. In den letzten zehn Minuten taktierten die DHC-Trainer Nicolai Sussenburger und Mark Spieker wieder und tauschten die Torfrau gegen eine weitere Angreiferin aus, um die Räume kleiner zu machen und den gegnerischen Angriffselan zu stoppen. Die Maßnahme zahlte sich aus, und die Damen aus der Hansestadt konnten froh sein, dass der DHC weitere Möglichkeiten ungenutzt ließ.

  • Luisa Steindor (schwarzes Trikot) löste mit
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  • Immer für ein Tor gut: Tessa
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  • Trainer Sussenburger war zufrieden mit seiner
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  • Torjägerin Greta Gerke (weißes Trikot) traf
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Hamburgs Trainer Paul Pongs erkannte den Sieg der Gastgeber neidlos an: „Die Flüchtigkeitsfehler haben uns heute das Genick gebrochen. Gegen eine solche Top-Mannschaft wie den DHC brauchst du deine beste Saisonleistung, und die haben wir heute nicht aufs Parkett gebracht. Düsseldorf ist sehr stark. Das war ein verdienter Sieg.“ DHC-Coach Sussenburger zeigte sich indes hochzufrieden: „Wir haben die Aufgabe heute in vielen Bereichen gut gelöst. Wir hatten das Spiel, mal abgesehen von dem unnötigen Kontertor in der Anfangsphase, in beiden Hälften gut im Griff. Beim HTHC hat man gemerkt, dass die Leistungsträger fast 50 Minuten durchspielen mussten. Wir konnten dagegen konstant durchwechseln. Das zahlt sich am Ende aus, wenn beim Gegner die Lücken größer werden.“