Düsseldorf: Wegen Sturm "Eberhard" nicht ins Freie gehen - Wildpark geschlossen

Sturmtief „Eberhard“ fegt über Düsseldorf : Krisenmanagement wegen Sturm aktiviert - Wildpark geschlossen

Sturm „Eberhardt“ erreichte am Sonntagnachmittag auch die Landeshauptstadt. Das Krisenmanagement der Stadt wurde einberufen. Die Stadt bittet die Bürger, Wälder, Friedhöfe und Spielplätze zu meiden. Auch die Rheinbahn hat Probleme.

Die Stadt Düsseldorf hat am Nachmittag eine offizielle Warnung vor Sturmtief „Eberhard“ herausgegeben. Durch den Sturm, der nach Schätzungen der Stadt Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde erreichen könnte, könnten unter anderem Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Die Stadt bittet Bürger deshalb:

  • Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.
  • Schließen Sie alle Fenster und Türen.Sichern Sie Gegenstände im Freien.
  • Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen.
  • Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien.

So sollen die Menschen aus Sicherheitsgründen Wälder, Friedhöfe sowie Spielplätze meiden. Auch auf einen Besuch der Kulturangebote der Stadt solle verzichtet werden.

Weil der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 bis 4 für den Zeitraum von 14 bis 20 Uhr herausgegeben hat, hat die Feuerwehr das Krisenmanagement der Stadt aktiviert. In der ersten Sitzung wurden bereits vorsorgliche Maßnahmen erörtert. Zum Beispiel wurde der Wildpark geschlossen.

Die Feuerwehr musste bislang zu rund 135 Einsätzen ausrücken. „Bislang handelte es sich dabei um kleinere Maßnahmen wie Dachziegel, die sich gelockert haben, heruntergefallene Äste und kleinere Fassadenteile, die durch den Wind gelöst wurden“, sagte ein Feuerwehrsprecher auf Anfrage unserer Redaktion. Verletzt wurde bislang niemand.

Probleme gab es auch bei der Rheinbahn: Wie das Unternehmen auf Facebook mitteilte, gab es Sturmschäden auf den Strecken der Linien U73, U76, U79, 704 und 709. Dies führt dazu, dass die Bahnen teilweise schon früher enden. Grund sind Bäume und Äste in der Oberleitung.