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Düsseldorf-Mörsenbroich: Fassade mit Unkrautverbrenner entzündet

Düsseldorf-Mörsenbroich : Fassade mit Unkrautverbrenner entzündet

Die Fassadendämmung eines Bürogebäudes in Düsseldorf-Mörsenbroich hat über mehrere Stockwerke hinweg gebrannt. Als Ursache vermuten die Brandbekämpfer eine Unkraut-Vernichtungsaktion mit einem Gasbrenner.

Die Feuerwehr Düsseldorf löste am Montag Großalarm aus, weil die Fassadendämmung eines Bürogebäudes in Mörsenbroich über mehrere Stockwerke hinweg brannte. Drei Löschzüge wurden zum Brandort geschickt. Eine Frau habe Rauch eingeatmet und sei als leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich bereits rund 100 Beschäftigte ins Freie gerettet.

Als Ursache vermuten die Brandbekämpfer eine Unkraut-Vernichtungsaktion, die zuvor durch einen Haustechniker vor Ort durchgeführt wurde. Dabei hatte sich nach ersten Erkenntnissen Silikonfugenmaterial sowie Schaumstoffverkleidungen an der Dehnungsfuge der Fassadenplatten entzündet. Die automatische Brandmeldeanlage hatte Alarm ausgelöst. Bei einer ähnlichen Aktion war erst kürzlich im gleichen Stadtteil eine Fassade in Brand geraten.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dunkler Brandrauch aus dem rund einem Meter breiten und über sieben Etagen nach oben verlaufenden Teil der Fassade nach außen. In einigen Bereich schlugen die Flammen aus der mit Marmorplatten verkleideten Außenhülle. Ab dem vierten Obergeschoss war Rauch in das Bürogebäude eingedrungen, der allerdings durch das Öffnen der Fenster schnell beseitigt werden konnte.

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Das Feuer sei rasch unter Kontrolle gewesen, dafür mussten allerdings Teile der Fassade entfernt werden. Das Feuer habe sich vom Erdgeschoss bis in den obersten siebten Stock ausgebreitet.

Nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes konnte das Gebäude wieder genutzt werden. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht genauer beziffert werden. Im Bereich der Münsterstraße und der Sankt-Franziskus-Straße kam es für die Dauer des Einsatzes zu Verkehrsbehinderungen. Nach rund zweieinhalb Stunden kehrten die letzten der rund 70 Feuerwehrleute zu ihren Wachen zurück.

(csr)