Der Gefangene von Askaban kommt: Harry Potter: Kinostart zur Geisterstunde

Der Gefangene von Askaban kommt : Harry Potter: Kinostart zur Geisterstunde

Die Harry Potter Fangemeinschaft hat ab Donnerstag, pünktlich um 0.01 Uhr, wieder Grund zum Jubeln: Viele deutsche Kinos lüften die Leinwand für "Der Gefangene von Askaban". Nach der Europa-Premiere in London können auch die hiesigen Anhänger des Zauberlehrlings die Interpretation des Regisseurs Alfonso Cuarón sehen, der zum ersten Mal einen Harry Potter-Roman verfilmte.

Manche Vorstellungen sind schon ausverkauft. Für viele Kinos gibt es aber noch Restkarten. "Es wird voll", sagt auch Katrin Pehle, Pressereferentin von CineStar. In den bundesweit etwa 20 bis 30 CineStar-Kinos, die den neuen Potter in der Nacht zum Donnerstag zeigen, gebe es meist nur noch Restkarten. Die Kinos böten deshalb jetzt noch eine Matinee am Sonntag an, die vor allem dem jüngeren Publikum ermöglichen soll, den Film zu sehen. Pehle betonte, der Andrang auf die Karten sei ähnlich groß wie beim Start des zweiten Harry-Potter-Films.

Der Berliner Harry-Potter-Fan-Club HP-FC feiert bereits am Mittwochabend den Start des dritten Films im Kino Cubix am Alexanderplatz. Dort werden nach Angaben des Clubs ganz a la Harry Potter ein Scherzartikelladen, der "Honigtopf mit jeder Süßigkeit, die man sich wünschen kann", "die Heulende Hütte, aus der es spukt", "Madam Puddifoot's Café" und das Wirtshaus "Zu den drei Besen" aufgebaut. Madam Rosmerta serviert leckeres Butterbier, Goldlackwasser und heißen Met. Um 17.30 Uhr ist am Alexanderplatz - wie auch in vielen anderen Kinos am Vorabend des Starts - bereits "Harry Potter und der Stein des Weisen" zu sehen.

Was die Kino- und Potter-Freunde dann in Teil drei erwartet, ist anders als die beiden Vorgängerfilme, und das in beinahe jeder Hinsicht. Die Charaktere der Figuren haben sich entwickelt, was der Romanvorlage von J. K. Rowling entspricht: Harry (Daniel Radcliffe) ist trotziger und wütender denn je, Hermine (Emma Watson) reift zum selbstbewussten, mutigen Teenager heran, und selbst Ron (Rupert Grint) scheint allmählich seine Naivität zu verlieren.

Entsprechend auf sich gestellt und kaum mehr unterstützt von Schulleiter Professor Dumbledore (Michael Gambon), machen sich die drei auf, allein mit dem aus dem Zauberer-Gefängnis Askaban entflohenen Sirius Black (Gary Oldman) fertig zu werden. Der soll seinerzeit am Tod von Harrys Eltern beteiligt gewesen sein und nun alles daran setzen, auch Harry zu töten.

Regisseur Cuarón sagte über den Streifen, den die Fangemeinde so heiß erwartet, in einem "Stern"-Interview, "in diesem Film geht es auch um Rassismus und Klassenunterschiede, Macht, Gier, Einsamkeit und - am allerwichtigsten - um menschliche Gefühle".

Hier geht es zur Bilderstrecke: Harry Potter und der Gefangene von Askaban

(rpo)
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