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Fußball: Braunschweiger Wiederaufstieg dank Viktoria-Schützenhilfe

Spontane Party vor der Arena : Eintracht Braunschweig feiert den Wiederaufstieg

Eintracht Braunschweig hat die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga geschafft – dank der Schützenhilfe von Viktoria Köln am Sonntag gegen den Verfolger der Niedersachsen, den 1. FC Kaiserslautern. Die Lauterer können allerdings noch über die Relegation gegen Dresden in die Zweite Liga zurückkehren.

Kaum war die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt, lud Eintracht Braunschweig zur spontanen Party: Vor dem Stadion feierte die Mannschaft mit ihren Fans den Coup und durfte mit einiger Verzögerung dann doch über den direkten Wiederaufstieg jubeln - dank Schützenhilfe von Viktoria Köln.

Am Samstag noch hatte Braunschweig beim 2:3 (1:2) beim SV Meppen die große Chance verspielt, vorzeitig alles klarzumachen. Doch weil Verfolger 1. FC Kaiserslautern beim 0:2 (0:2) in Köln am Sonntag patzte, gelang der Aufstieg doch schon an diesem 37. Spieltag der 3. Liga. „Manchmal muss man Feste feiern, wie sie fallen“, schrieben die Braunschweiger auf ihrer Homepage.

Und die ersten Glückwünsche ließen nicht lange auf sich warten. „Wir begrüßen einen der ersten deutschen Meister der Bundesliga-Geschichte zurück im Profifußball“, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), Donata Hopfen.

Für die Lauterer (63 Punkte), die sich mit Relegationsrang drei trösten und nun gegen den Zweitliga-Drittletzten Dynamo Dresden antreten müssen, war es bereits das letzte Saisonspiel. Moritz Fritz (27.) und David Philipp (38.) trafen für die Kölner, die sich den Klassenerhalt sicherten.

Als Drittliga-Meister steht der 1. FC Magdeburg (75 Punkte) bereits seit zwei Wochen als Aufsteiger in die 2. Liga fest. Nun sind auch die Braunschweiger Löwen mit ihren 64 Zählern nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen. Erst vor einem Jahr, am 23. Mai 2021, war der Klub, der in der Saison 2013/14 letztmals im Oberhaus spielte, in die 3. Liga abgestiegen.

Am Samstag in Meppen brachten Thilo Leugers (2., Foulelfmeter) und Richard Sukuta-Pasu (16.) die Gastgeber überraschend in Führung. Lion Lauberbach (34.) und Jan Hendrik Marx (68.) sorgten noch für die Braunschweiger Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Doch Rene Guder (86.) gelang bei einem Konter das Siegtor.

„Wir wussten, worum es heute geht. Wir sind nicht gut reingekommen und mussten dann sehr viel investieren, um zurückzukommen. Das ist natürlich extrem bitter“, konstatierte Marx bei MagentaSport.

1860 München hatte am Samstag die letzte theoretische Chance durch ein 0:4 (0:0) in Magdeburg verspielt. Im Abstiegskampf machte der MSV Duisburg durch ein 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg II den Klassenerhalt perfekt. Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Zebras Trainer Hagen Schmidt entlassen und Torsten Ziegner als neuen Chefcoach installiert.

Auch der Hallesche FC rettete sich durch ein 2:1 (1:0) bei Absteiger Würzburger Kickers.

(lonn/SID)