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MSV Duisburg nach Sieg gegen Havelse: Moritz Stoppelkamp sieht die Zebras in der "Bringschuld sind"

Duisburgs erster Schritt : „Wir wissen alle, dass wir in der Bringschuld sind“

Kapitän Moritz Stoppelkamp sieht den MSV nach einer desaströsen Hinrunde in der „Bringschuld“. Der Jahresauftakt beim Schlusslicht TSV Havelse gelingt. Das Gefühl des Sieges wollen die Zebras nun mitnehmen.

Der Start ins neue Jahr ist dem MSV Duisburg geglückt. Dementsprechend groß war die Erleichterung bei den Zebras am späten Freitagabend nach dem knappen 1:0-Erfolg im Kellerduell beim TSV Havelse. Nach einer desaströsen Hinrunde und zuletzt fünf sieglosen Partien in der 3. Liga endlich wieder drei Punkte für die Meidericher.

„Wir wissen alle, dass wir eine ganz, ganz schwache Hinrunde gespielt haben und dass wir total in der Bringschuld sind. Wir haben in der Hinrunde einfach nicht performt“, sagte Siegtorschütze Moritz Stoppelkamp bei MagentaSport. Auch mit seiner eigenen Leistung zeigte sich der 35-Jährige nicht zufrieden. „Ich habe dieses Jahr auch nicht meine beste Runde gespielt bislang. Das war definitiv zu wenig von mir, da bin ich selbstkritisch genug. Trotz allem sei das Klima die ganze Zeit gut gewesen. „Wir haben eine intakte Mannschaft, wir verstehen uns blendend trotz dieser Misere.“

Auch gegen Havelse sei noch nicht alles Gold gewesen, was glänzt, aber habe man „alles rausgehauen“ und sich „endlich mal belohnt“, sagte Stoppelkamp, der in 55. Minute eine Ecke von Kolja Pusch ins Tor geköpft hatte und so mit seinem dritten Saisontor für den wichtigen Dreier gesorgt hatte. Mit 20 Punkten rangieren die Zebras aber weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Erstmals mit dabei beim erst zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison war Winterzugang Marvin Knoll. Trainer Hagen Schmidt vertraute dem 31-Jährigen direkt den Posten in der Zentrale der Dreierkette an – mit Erfolg. Der Routinier verlieh der wackligen Duisburger Defensive Stabilität. „Wichtig waren die drei Punkte. Wir wollten gut in die Rückrunde starten. Das ist uns gelungen. Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert und nicht unseren besten Fußball gezeigt. Aber defensiv standen wir kompakt und haben kaum etwas zugelassen“, sagte Knoll, der zugab, vor seinem Debüt „etwas aufgeregt“ gewesen zu sein.

Seine Auswechslung in der 79. Minute sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, erklärte Knoll nach dem Spiel. „Ich habe gemerkt, dass der Muskel hinten etwas zugemacht hat.“ Und da ihm „die Jungs“ versichert hätten, dass sie die letzten Minuten auch ohne ihn schaffen, habe er ihnen vertraut und sei rausgegangen. Dass sein Debüt erfolgreich verlief, stimmt den Routinier positiv. „Wir freuen uns heute und es ist auch sehr wichtig, dass wir uns freuen, dass wir dieses Gefühl verinnerlichen, dass es jede Woche möglich ist.“

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Gelegenheiten dazu bieten sich den Zebras in den kommenden Wochen genug. Für den MSV stehen nun zwei Englische Wochen an. Los geht es mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am kommenden Sonntag, 23. Januar. Drei Tage später gastiert der 1. FC Magdeburg in Duisburg.