Sergio Ramos macht sich bei Sieg von Real Madrid in die Hose

"Die Natur hat gerufen": Sergio Ramos macht sich bei Sieg von Real in die Hose

Die spanischen Erzrivalen Real Madrid und FC Barcelona haben in der Liga am Wochenende Pflichtsiege errungen. In den Schlagzeilen sind die Spitzenklubs dieses Mal aber nicht wegen der Tore - sondern wegen eines unerwarteten Toilettengangs und eines neuen Erdenbürgers.

So ein "Malheur" passiert im Fußball auch nicht alle Tage: Real-Madrid-Kapitän Sergio Ramos verließ am Samstag beim Stand von 1:1 gegen den SD Eibar plötzlich den Rasen und eilte in Richtung Kabine. Erst nach fünf Minuten kam der 31-Jährige zurück.
Das Rätsel der rasanten Flucht löste später Coach Zinédine Zidane: "Er hat sich ein bisschen in die Hose gemacht und ist auf die Toilette gegangen", erklärte der Franzose nach dem 2:1-Auswärtssieg und musste sich ein Lächeln verkneifen. Ramos selbst drückte es auf Twitter etwas sachter aus: "Die Natur hat gerufen."

Für den recht mühsamen Sieg vier Tage nach dem 2:1-Achtelfinal-Erfolg in der Königsklasse bei Paris Saint-Germain sorgte am Samstag erneut Cristiano Ronaldo, der gleich beide Treffer erzielte. "Er kommt aus einer anderen Galaxie", lobte Zidane den portugiesischen Weltfußballer, der die Königlichen auch in Paris zur 1:0-Führung geschossen hatte. "Er ist ein ganz besonderer Spieler, und seine Zahlen sprechen für sich."

Die sind wirklich eindrucksvoll: "In den letzten zehn Spielen hat er 17 Tore geschossen, in gerade einmal eineinhalb Monaten", rechnete das Sportblatt "Mundo Deportivo" vor. Die Zeitung "El Mundo" titelte am Sonntag: "Ronaldo, der Titan". Auch die zuletzt verletzten Toni Kroos und Luka Modric waren wieder mit dabei: Zidane wollte offenbar keine neue Blamage in der Liga riskieren und schickte seine Mannschaft in Bestbesetzung auf den Platz.

Mit 57 Punkten festigte Real damit den dritten Tabellenplatz hinter dem FC Barcelona und dem Stadtrivalen Atlético Madrid. Dieser würde die erneute Champions-League-Teilnahme bedeuten.

Spitzenreiter Barça trat derweil am Abend ohne seinen Superstar Lionel Messi an - kam aber dennoch zu einem ungefährdeten 2:0 (2:0)-Sieg beim FC Málaga. Grund für das Fehlen: Der Argentinier wurde zum dritten Mal Vater.

Seine Frau Antonella Roccuzzo brachte in Barcelona den kleinen Ciro zur Welt, den dritten Sohn des Paares nach Thiago und Mateo. Messi postete auf Instagram ein Foto mit der Hand des Neugeborenen, die seinen Finger umklammert. "Herzlich willkommen, Ciro!", schrieb der 30-Jährige, "Der Mama und ihm geht es gut. Wir sind überglücklich."

(dpa)