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2. Bundesliga, 2. Spieltag: Hannover patzt in Osnabrück, Remis von Aue in Fürth

2. Bundesliga : Hannover patzt in Osnabrück – Aue bleibt Tabellenführer

Aufstiegskandidat Hannover 96 hat in der Zweiten Liga den ersten Rückschlag beim VfL Osnabrück hinnehmen müssen. Der FC Erzgebirge Aue bleibt trotz eines verpassten Sieges gegen Greuther Fürth vorerst Tabellenführer.

Aufstiegskandidat Hannover 96 hat in der Zweiten Liga den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Eine Woche nach dem Auftakterfolg gegen den Karlsruher SC verlor das Team von Trainer Kenan Kocak am Freitagabend das Niedersachsen-Duell beim VfL Osnabrück mit 1:2 (0:1). Matchwinner für die Gastgeber war vor 3200 Zuschauern Stürmer Christian Santos. Der Neuzugang erzielte beide Treffer (33. Minute/Foulelfmeter, 47.) und bescherte dem neuen Cheftrainer Marco Grote damit ein erfolgreiches Heimdebüt an der Bremer Brücke. Der Anschlusstreffer von Marvin Ducksch kam in der Nachspielzeit zu spät für die Gäste (90.+1).

Hannover zeigte insgesamt eine enttäuschende Vorstellung. Die Osnabrücker waren deutlich aggressiver und überzeugten mit einer kämpferisch starken Leistung. Dem 1:0 durch Santos ging eine umstrittene Situation voraus. Erst nach mehrminütigem Videostudium entschied Schiedsrichter Arne Aarnink nach einem Zweikampf zwischen 96-Abwehrspieler Marcel Franke und VfL-Angreifer Etienne Amenyido auf Foulelfmeter.

Unmittelbar nach der Pause machte Santos mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke dann frühzeitig alles klar. Auch als 96-Coach Kocak in der Schlussphase auf volle Offensive setzte, blieb Hannover harmlos.

Der FC Erzgebirge Aue bleibt trotz eines verpassten Sieges vorerst Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Die Sachsen kamen im ersten Heimspiel der Saison am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth nur zu einem 1:1 (1:1). Vor 999 Zuschauern brachte Sebastian Ernst (6.) die Gäste früh in Führung, U21-Nationalspieler Florian Krüger (23.) glich aus. Aue blieb damit auch im sechsten Duell mit Fürth nacheinander ungeschlagen.

Ein zu kurzer Rückpass in den Strafraum von Dimitrij Nazarov sorgte für einen Auer Fehlstart. Havard Nielsen nahm den Ball auf, legte quer zu Ernst, der problemlos ins leere Tor einschob.

In der 22. Minute musste der Fürther Abwehrroutinier Mergim Mavraj ausgewechselt werden, nachdem er von seinem Torwart Sascha Burchert hart am Kopf getroffen worden war. Das wirkte sich umgehend aus, als Krüger nach einer Ecke ein Durcheinander im Fürther Strafraum zum Ausgleich nutzte. Ernst (47.) und Jamie Leweling (86.) hatten die größten Chancen zum Ausgleich, schossen jedoch drüber. Aue beschränkte sich auf lange Bälle in die Spitze und strahlte nur selten Gefahr aus.

(kron/dpa)