Hoffenheim gegen Fortuna Düsseldorf: So gewinnt Fortuna das Rückspiel

Hoffenheim empfängt Düsseldorf : So gewinnt Fortuna auch das Rückspiel

Fortuna will am Samstag in Hoffenheim den Coup des 2:1-Hinspielsieges wiederholen. Was muss sie gegenüber dem Hinspiel verbessern? Was sollte sie ähnlich gut machen, um erneut drei Punkte einfahren zu können?

Fünfeinhalb Jahre hatten die Düsseldorfer auf einen Sieg in der Bundesliga warten müssen. Am dritten Spieltag war es dann endlich soweit: Die Truppe von Trainer Friedhelm Funkel setzte sich gegen den Champions-League-Starter TSG Hoffenheim mit 2:1 (1:0) durch. Nun wollen die Rot-Weißen den Coup am Samstag im Rückspiel (15.30 Uhr) wiederholen. Was müssen sie gegenüber dem Hinspiel verbessern? Was sollten sie ähnlich gut machen, um erneut drei Punkte einfahren zu können?

Abstellen: Die Schwächen zu Spielbeginn Fortuna schien in der ersten halben Stunde gegen die Kraichgauer unterzugehen. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann erspielte sich fünf erstklassige Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Großes Glück hatten die Fortunen dann vor allem, als Andrej Kramaric nach Joelinton-Pass das leere Tor aus drei Metern verfehlte (32.). Hier müssen die Düsseldorfer unbedingt besser werden: Der Fortuna fehlten lange Ordnung und Ruhe, die Fünfer-Abwehrkette war nicht immer im Bilde, und im defensiven Mittelfeld wirkten Marcel Sobottka und Alfredo Morales nicht immer stabil.

Wiederholen: Konsequente Verwertung der Torchancen Vorbildlich agierten die Rot-Weißen dagegen in der Nutzung der Torchancen: Statt 0:3 hieß es plötzlich 1:0. Der Aufsteiger hatte bis zur letzten Minute der ersten Halbzeit nur eine einzige Möglichkeit, als Kaan Ayhan zu einem Kopfball kam (28.). Mit der zweiten Möglichkeit des Spiels köpfte Morales sein Team dann wie aus dem Nichts mit 1:0 in Führung (45.) und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf.  Jean Zimmer hatte geflankt.

Wiederholen: Selbstbewusstes Auftreten Woher nahm der bis dahin sieglose Aufsteiger im Hinspiel eigentlich seinen Glauben in die eigene Stärke? Jedenfalls ließ er sich auch nach dem Ausgleich durch den eingewechselten Hoffenheimer Reiss Nelson (86.) nicht aus der Bahn werfen. Im Gegenteil: Er schaltete einen Gang hoch, verstärkte seine Offensivbemühung, wollte unbedingt den Sieg. Und Dodi Lukebakio verwandelte schließlich einen an Kenan Karaman verschuldeten Foulelfmeter zum verdienten 2:1-Sieg (88.). Die Düsseldorfer hoffen, dass ihre Spieler trotz der jüngsten 0:4-Klatsche gegen Leipzig auch an diesem Samstag im Kraichgau auf dieses Selbstbewusstsein bauen können.

Wiederholen: Vertrauen in die Bank Das Vertrauen in die Stärke der Akteure, die nicht in der ersten Elf stehen, betont Funkel von Woche zu Woche. Als eines der besten Beispiele kann ihm dabei das Hinspiel dienen, in dem die Einwechselspieler die Helden waren: Lukebakio kam ab der 67. Minute für Rouwen Hennings in die Mannschaft, brachte Schwung in Düsseldorfs Konterspiel und verwandelte den Siegelfmeter in der Schlussphase eiskalt (88.). Gefoult worden war Karaman, der in der 79. Minute für Marvin Ducksch eingewechselt worden war. So darf es auch diesmal laufen.

(faja)
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