Grönemeyers Wetteinsatz Berliner Tafel bedankt sich für Grönemeyers Hilfe

Berlin · Herbert Grönemeyer hatte bei „Wetten, dass..?“ versprochen die Unterhaltskosten der Berliner Tafel für einen Monat zu übernehmen. Das Management hatte den Kontakt schon vorher aufgenommen.

 Sabine Werth, Vorsitzende der Berliner Tafel, steht in einer Halle der Tafel auf dem Berliner Großmarkt. Werth freut sich über die Ankündigung von Sänger Grönemeyer in der ZDF-Sendung «Wetten, dass..?», die Einrichtung mit einem hohen Betrag unterstützen zu wollen.

Sabine Werth, Vorsitzende der Berliner Tafel, steht in einer Halle der Tafel auf dem Berliner Großmarkt. Werth freut sich über die Ankündigung von Sänger Grönemeyer in der ZDF-Sendung «Wetten, dass..?», die Einrichtung mit einem hohen Betrag unterstützen zu wollen.

Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Die Vorsitzende der Berliner Tafel hat sich „überglücklich“ über die Ankündigung des Sängers Herbert Grönemeyer (66) in der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ gezeigt, die Einrichtung mit einem hohen Betrag unterstützen zu wollen. „Das ist eine Supersache, wir freuen uns riesig“, sagte Sabine Werth am Dienstag. Überraschend sei das Ganze allerdings nicht gekommen. „Wir hatten im Vorfeld schon mit dem Management gesprochen, deswegen wussten wir es schon vor der Sendung.“ Davor habe es allerdings überhaupt keine Verbindung zwischen dem Sänger und der Berliner Tafel gegeben.

Grönemeyer brachte die Hilfe bei der Show am Samstag als Wetteinsatz ins Spiel und blieb auch nach seinem Sieg dabei, dass er einen Monat lang alle Betriebs- und Unterhaltskosten für die Einrichtung übernehmen wolle. Dabei gehe es um einen Betrag in fünfstelliger Höhe, sagte Werth. Die genaue Summe stehe wahrscheinlich in einem Monat fest. „Wir wissen jetzt noch nicht, wie hoch die Energiekosten sein werden, die Benzinkosten. Das besprechen wir noch in Ruhe.“ Ob Grönemeyer selbst vorbeikommen werde, dazu wollte sie sich nicht äußern.

Die Berliner Tafel, die sich komplett über Spenden finanziert, unterstützt eigenen Angaben zufolge 400 soziale Einrichtungen wie Obdachlosenunterkünfte, Frauenhäuser, Kinder- und Jugendeinrichtungen. Von Anfang November bis Ende März kämen noch Einrichtungen der Kältehilfe hinzu. Darüber hinaus gibt es in Berlin 47 Ausgabestellen für Lebensmittel und 8 sogenannten Pop-up-Stellen. Diese wären normalerweise nicht dabei, „aber wegen der extrem gestiegenen Zahl der Menschen, die da vor der Tür stehen“ hätten sie nun geöffnet, sagte Werth.

(dpa/jh)
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