Lebensmittel für bedürftige Menschen Die Alpener Tafel stößt an ihre Grenzen

Alpen · Die Zahl der Familien, die von der Tafel versorgt werden, hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Auch immer mehr Ältere kommen, weil die Rente nicht reicht. Weil Lebensmittelspenden knapp werden, wird zugekauft.

Tafel-Team (v.l.): Vera Wahle, Marion Neumann, Wilma Kreutzfeld, Manfred Küppers, Dorina Walz, Hannelore Haßhoff, Marlis Schug, Petra Schommer.

Tafel-Team (v.l.): Vera Wahle, Marion Neumann, Wilma Kreutzfeld, Manfred Küppers, Dorina Walz, Hannelore Haßhoff, Marlis Schug, Petra Schommer.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Der Volksmund sagt: „Den Letzten beißen die Hunde.“ Inmitten der Energiekrise und ungebremst steigender Lebensmittelpreise können sich immer weniger Menschen die Dinge des täglichen Bedarfs, allem voran Lebensmittel, leisten. Besonders deutlich zeigt sich die prekäre Lage bei den Tafeln. „Vor eineinhalb Jahren kamen 60 Familien zu uns, inzwischen sind es 150 mit insgesamt 340 Personen, die abholberechtigt sind“, sagt Marlis Schug, die seit der Gründung der Alpener Tafel vor 18 Jahren dabei ist. Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Ukraine und weiter auch aus Ländern wie Syrien, Serbien oder dem Iran werden hier versorgt.