Lokalsport: SV Millingen gibt sich kleinlaut

Lokalsport: SV Millingen gibt sich kleinlaut

Tischtennis: "Buben" in der Landesliga vor zwei schweren Partien.

Kaum erholt, haben die "Buben" in der Landesliga wieder schwere Brocken vor der Brust. Die Rheinberger Herren treten erneut ersatzgeschwächt an.

Landesliga: Fast einen ganzen Monat hatte der SV Millingen aufgrund von Spielverlegungen Zeit zum Verschnaufen. Morgen empfängt das in Abstiegsnot steckende Sextett WRW Kleve. Die Motivationspause kam für die "Buben" beim Blick aufs schwere Programm nur gelegen. Nach der morgigen Begegnung gegen den Zweiten wartet nächste Woche der Tabellenführer. Alles andere als zwei klare Niederlagen wären eine Überraschung. "Außer, wenn WRW wie vergangene Woche mit zwei Kreisliga-Ersatzspielern antritt", warf Teamsprecher Thomas Christians ein. Mario van Bebber ist nicht mit von der Partie. Dafür werden Rolf Ehlert und Henning Blankenstein das Trikot der Erstvertretung anziehen.

  • Tischtennis : WRW erwartet ein enge Partie

Bezirksliga: Bereits am Sonntag wird Blankenstein erneut am Tisch stehen. Dieses Mal als Kapitän des SV Millingen II. Es geht gegen die Zweitvertretung von WRW Kleve. Die "Buben" müssen sich noch mühen, um nicht auf den Relegationsplatz abzurutschen. "Die Abstiegsgefahr wird frühestens nach dem Spiel gegen Sterkrade abgewendet sein", erwartet Blankenstein noch eine beschwerliche Rückserie. Die Partie findet erst 15. April, dem vorletzten Spieltag, statt. Der Mannschaftsvorsteher hofft gegen die Klever auf eine Wiederholung der starken Hinrundenleistung. Peter Ingenillem wird für Oliver Müller an die Platte treten.

Die Verfolger hat der TuS 08 Rheinberg II längst abgeschüttelt. Am Sonntagmorgen sollte sich der Ligaprimus trotzdem sputen, möglichst schnell beim SV Kevelaer-Wetten zu gewinnen. Michael Volkmann, der als Topmann ans Brett treten wird, muss schließlich mittags arbeiten. Trotz der Zeitnot erwartet Teamsprecher Carsten Lindner jedoch keinen Sieg im Eilverfahren. Immerhin fehlen mit Thomas Büssen, Leon Viktora, der mittags ein Ranglistenturnier spielt, und Andreas Gutschek drei Stammakteure. "Es wird auf jeden Fall knapper als das 9:2 in der Hinrunde", glaubt Lindner.

(sfk)