Wülfrath: Bester Vorleser der Stadt wird geehrt

Wülfrath: Schüler messen sich im Vorlesen

Am Montag treten sechs Schüler gegeneinander an. Auch die Rheinische Post ist in der Jury vertreten.

Wer kann am besten vorlesen? Dieser Frage stellt sich am Montag, 14. Januar, ab 11.15 Uhr eine unabhängige Jury in der Wülfrather Medien Welt. Teilnehmer der Vorleserunde sind die Sieger der vorangegangenen Schulwettbewerbe in den sechsten Klassen.

Im Stadtentscheid müssen sechs Schüler ihr Textverständnis, ihre Lesetechnik und ihre Textgestaltung beim Vorlesen eines selbst ausgewählten und eines fremden Textes unter Beweis stellen. Familie, Klassenkameraden, Freunde der Teilnehmer und andere Interessierte sind zum Anfeuern eingeladen, wie die Stadt mitteilt. Die Veranstaltung dauert rund eine Stunde.

Beim Wettbewerb trägt jeder Teilnehmer zunächst einen selbst ausgesuchten Text in einer Länge von drei Minuten vor. Dieser darf nicht aus kopierten Blattsammlungen bestehen, nicht zusammen gekürzt, ergänzt oder anderweitig verändert sein. Auch Texte aus Schullesebüchern, Anthologien, Lyrik, Mundart­ und Theaterstücke sowie selbst geschriebene Texte sind nicht erlaubt.

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Erreicht ein Teilnehmer die nächste Ebene des Wettbewerbs, so muss er einen Text eines anderen Autors vortragen, auch ein Buch der gleichen Reihe oder Serie ist nicht möglich. Die Teilnehmer dürfen aus einem E-Book-Reader vorlesen, sofern damit jedoch technische Probleme auftreten, kann der Vortrag unter Umständen nicht gewertet werden, wie es im Regelwerk des Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels heißt. Neben dem eigens gewählten Text, muss jedes Kind auch einen Fremdtext, also einen zuvor nicht bekannten Text, lesen.

Der Gewinner des Wülfrather Stadtentscheids wird nicht nur zum Vorlesewettbewerb auf Kreisebene eingeladen, er bekommt außerdem einen Büchergutschein und wird von Bürgermeisterin Claudia Panke geehrt. Alle teilnehmenden Kinder bekommen eine Urkunde.

Den Vorlesewettbewerb vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gibt es bereits seit 1959. Mehr als 600.000 Jugendliche beteiligen sich jährlich daran.

(isf)
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