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Stadt Willich: Kreisbrandmeister Riedel mit Großem Zapfenstreich verabschiedet

Stadt Willich : Kreisbrandmeister Riedel mit Großem Zapfenstreich verabschiedet

Mit einem Festakt und Großem Zapfenstreich hat der Kreis Viersen Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel verabschiedet. Er wird ab September als Bezirksbrandmeister für den Regierungsbezirk Düsseldorf im Einsatz sein. Der Willicher Riedel hat den Zapfenstreich auf dem Platz vor dem Forum des Kreishauses abgenommen. Angeführt wurde der Zapfenstreich vom langjährigen stellvertretenden Nettetaler Wehrführer Horst Peschkes. Bei Einbruch der Dunkelheit marschierten die Kreisfeuerwehrkapelle sowie die Musikzüge der Feuerwehren Gref-rath, Kaldenkirchen, Tönisberg und Tönisvorst auf. Geleitet wurden sie von Fackel- und Fahnenträgern der Feuerwehren aus dem Kreis Viersen. Mehr als 450 Beteiligte hatte der Zapfenstreich.

Mit einem Festakt und Großem Zapfenstreich hat der Kreis Viersen Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel verabschiedet.

Er wird ab September als Bezirksbrandmeister für den Regierungsbezirk Düsseldorf im Einsatz sein. Der Willicher Riedel hat den Zapfenstreich auf dem Platz vor dem Forum des Kreishauses abgenommen. Angeführt wurde der Zapfenstreich vom langjährigen stellvertretenden Nettetaler Wehrführer Horst Peschkes. Bei Einbruch der Dunkelheit marschierten die Kreisfeuerwehrkapelle sowie die Musikzüge der Feuerwehren Gref-rath, Kaldenkirchen, Tönisberg und Tönisvorst auf. Geleitet wurden sie von Fackel- und Fahnenträgern der Feuerwehren aus dem Kreis Viersen. Mehr als 450 Beteiligte hatte der Zapfenstreich.

Zuvor hatte der Kreis zu einem Festakt ins Forum eingeladen. Dort nannte Landrat Andreas Coenen Riedel einen "Feuerwehrmann mit Leib und Seele". Er habe sich besonders für die Brandschutzbedarfsplanung in den Kreis-Kommunen eingesetzt. "Sie haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Qualität des Brandschutzes sich nicht nur an der Zahl der roten Autos und der Feuerwehrleute messen lässt, sondern viele Faktoren und Beteiligte hat." Der Landrat hob außerdem Riedels unermüdliche Arbeit für die Nachwuchsförderung und seine Lobbyarbeit für eine bessere Renten- und Unfallversorgung der freiwilligen Feuerwehrleute hervor.

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Coenen sprach von einem Kreisbrandmeister, der sich in ganz besonderer Weise durch seinen Charakter ausgezeichnet habe: "Für Sie ist die Tätigkeit als Feuerwehrmann nicht nur eine Erledigung von Aufgaben. Feuerwehren und deren Mitglieder - so Ihre feste Überzeugung - sind Teil der Gesellschaft und müssen sich ihres Vorbildcharakters bewusst sein."

Riedel dankte den vielen Weggefährten und Ehrengästen: "Es war mir immer eine große Ehre und Freude, den Menschen und den Feuerwehrleuten im Kreis Viersen zu dienen. Im Vordergrund stand dabei immer die Sicherheit der Bürger und Kameraden. Sie zu verbessern, habe ich als meine Aufgabe gesehen." Nachfolger Riedels wird Rainer Höckels. Der Nettetaler war zuletzt stellvertretender Wehrleiter bei der Stadt Viersen.

Persönlich besonders bewegt hat Riedel in seiner Amtszeit der tödliche Unfall des Feuerwehrkameraden Thomas Grumbach aus St. Tönis beim Orkan Kyrill im Januar 2007. Grumbach war im Einsatz während des Orkans von einem Baum getroffen worden.

Klaus-Thomas Riedel wurde 1955 in Düsseldorf geboren und wohnt seit 1964 in Anrath. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Riedel studierte Wirtschaftswissenschaften und arbeitete von 1988 bis 1998 als Referent bei der IHK Mittlerer Niederrhein, bevor er zur Wirtschaftsförderung der Stadt Willich wechselte. 2015 wurde er für die Aufgabe als Kreisbrandmeister freigestellt. Der Kreisbrandmeister als Ehrenbeamter unterstützt den Landrat bei der Aufsicht über die Freiwilligen und Pflicht-Feuerwehren der Gemeinden im Kreis Viersen und leitet den Einsatz bei Großschadensereignissen.

(msc)