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Wesel: Grünphase der Eselampel wird von elf auf 16 Sekunden verlängert

Weseler Verkehrsausschuss : Längere Grünphase für Esel-Fußgängerampel

Im Weseler Verkehrsausschuss sind am Mittwoch mehrere interessante Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen worden.

Die beliebte Esel-Fußgängerampel an der Kreuzung Kreuzstraße/Esplanade in der Weseler Innenstadt soll schon in den nächsten Wochen nicht nur elf Sekunden lang Grün zeigen, sondern 16 Sekunden. Darüber informierte die Verwaltung die Politik im Verkehrsausschuss, der am Mittwoch getagt hat. Die CDU hatte einen entsprechenden Antrag formuliert. Übrigens haben nicht nur viele Senioren bislang Mühe, die Straße in den besagten elf Sekunden zu überqueren. Vor allem Radfahrer würden mitten auf der Straße stoppen, um per Handykamera ein Selfie mit der Eselampel im Hintergrund zu machen, erklärte Frank Schulten, der verkehrspolitische Sprecher der CDU. Sobald der neue Edeka-Markt in den früheren Räumen von Saturn eröffnet sein wird, will die Verwaltung noch einmal messen, ob die Grünphase von 16 Sekunden ausreichend ist.

Ortswechsel: Seit Jahren schon ist die Kurt-Kräcker-Straße auf dem Fusternberg immer mal wieder Thema im Fachausschuss. Jürgen Lantermann (Wir für Wesel) berichtete davon, dass ältere Menschen Angst hätten, die breite Straße, auf der Tempo 30 gilt, zu überqueren. Deshalb hat die Fraktion WfW unter anderem einen Fußgängerüberweg gefordert. Den hatte die Verwaltung allerdings abgelehnt, weil dort keine Unfälle bekannt sind. Doch weil die SPD und auch die CDU die Argumente der WfW nachvollziehen können, wird die Verwaltung laut Begeordnetem Klaus Schütz nun einen Plan erarbeiten mit möglichen Standorten von Fußgängerüberwegen und bepflanzten Beeten, die die Fahrbahn einengen sollen. Bevor der Verkehrsausschuss erneut über das Thema diskutiert, wird es einen Ortstermin geben, an dem die verkehrspolitischen Sprecher der Ratsfraktionen teilnehmen sollen.

Lange diskutiert wurde auch über das Thema Behindertenparkplätze an der Wilhelmstraße. Weil die beiden Plätze vor dem Hotel Kaiserhof zu eng sind, sollen sie verlegt werden. Und zwar auf die gegenüberliegende Seite beziehungsweise vor das nahe Eiscafé Lohschelder am Franz-Etzel-Platz. Die Entscheidung im Verkehrsausschuss fiel einstimmig.