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Coronavirus: Weseler Gymnasium wegen Verdachtsfall weiter geschlossen

Innenstadtschule : Corona-Verdacht: Weseler Gymnasium weiter geschlossen

Das Testergebnis zum Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bei einer Lehrkraft des Andreas-Vesalius-Gymnasiums Wesel liegt noch immer nicht vor. Die Schule bleibt bis Freitag geschlossen.

Das Andreas-Vesalius-Gymnasium (AVG) Wesel bleibt bis Ende der Woche vorsorglich geschlossen. Dies teilte der Kreis Wesel am Mittwochvormittag mit. Ursprünglich sollte am Mittwoch das Testergebnis für den Verdachtsfall vorliegen. Die steht aber weiterhin aus. In Absprache zwischen der Schulleitung des AVG, der Stadt Wesel und dem Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel bleibt die Schule daher zunächst bis bis einschließlich Freitag, 13. März, geschlossen.

Grund für die Verlängerung der präventiven Schließung ist das immer noch nicht vorliegende Corona-Testergebnis einer Lehrperson. Seit Sonntag besteht der begründete Verdacht auf die Infektion einer Lehrperson mit dem Coronavirus. Wie die Kreisverwaltung weiter mitteilte, ergibt sich die lange Wartezeit aus der derzeit sehr hohen Nachfrage an Corona-Tests in den entsprechenden Laboren. Sobald ein Testergebnis vorliege, werde der Kreis Wesel erneut informieren. 

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Kreis Wesel ist auf inzwischen acht angestiegen. Das hat die Kreisverwaltung am Mittwochnachmittag mitgeteilt. Am Dienstag waren es noch drei Personen, die im Kreis Wesel positiv getestet waren. Diese Zahl stieg auf acht am Mittwoch. In Moers gibt es drei Fälle, einer mehr als am Vortag. Im Wesel gibt es einen Fall, in Hamminkeln ebenso. Dazu gibt es jeweils einen Fall in Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Dinslaken. Bei allen betroffenen Personen stellen sich die Krankheitsverläufe bisher als unproblematisch dar. 

Die Pressestelle des Kreises Wesel geht aufgrund der neuen Dynamik dazu über, aufgrund der hohen Auslastung des Fachdienst Gesundheitswesens die Informationen zu Corona-Fällen in abgewandelter Form herauszugeben. Künftig werden zweimal täglich die neuen Corona-Fälle genannt, jeweils mit Wohnort. Verdachtsfälle würden nicht mit angegeben, erklärte die Kreis-Pressestelle. Nur bei Fällen an Einrichtungen wie Schulen oder Kreisverwaltung würde gesondert informiert.

(fws)