Schermbeck: Schermbecker Grüne wollen Insekten besser schützen

Schermbeck: Schermbecker Grüne wollen Insekten besser schützen

Das Thema Insektensterben ist derzeit in aller Munde. Jeder kann in seinem Umfeld feststellen, dass die Zahl der Insekten erheblich vermindert ist. Viele Kommunen im Kreis Wesel haben bereits Maßnahmen ergriffen, um Insekten besser zu schützen und Lebenräume zu schaffen.

Das sollte auch die Gemeinde Schermbeck tun, findet die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und schlägt einen Maßnahmenkatalog vor, der - wie Sprecherin Ulrike Trick schreibt - von anderen Fraktionen ergänzt werden kann.

Nicht nur die Landwirte, sondern auch die Kommunen mit ihren Bürgern sieht sie in der Pflicht. Folgende Schritte soll die Kommune einleiten: Die Gemeinde Schermbeck soll in die Pachtverträge für gemeindeeigene landwirtschaftliche Flächen ein Verbot für den Einsatz von Glyphosat und Neonicotinoiden (die Hauptverursacher für das Bienensterben) einfügen. Außerdem beantragen die Grünen für zukünftige Baugebiete eine Gestaltungssatzung, die die Anlage von Schotter- und Kiesbeeten untersagt. Auf geeigneten eigenen Flächen sollen Blühstreifen angelegt und bei Neuanpflanzungen von Gehölzen ein vermehrtes Augenmerk auf Insektenfreundlichkeit gelegt werden, heißt es. Der Bürgermeister habe es mit der Pflanzung des Weißdorns vor dem Feuerwehrgerätehaus schon vorgemacht.

(RP)
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