Wesel: WBW reagiert auf Müll-Ärger an der Fluthgrafstraße

Wesel: WBW reagiert auf Müll-Ärger an der Fluthgrafstraße

An der Fluthgrafstraße ist Sperrgut zum Tropfen geworden, der die Ärger-Amphore zum Überlaufen bringt. Nachbarin Jeanette Konlechner beklagt seit langem unschöne Verhältnisse vor den Häusern 4-6, die der Wohnungsbaugenossenschaft Wesel (WBW) gehören.

Gefegt werde kaum, schildert sie. Gelbe Säcke lägen an Tagen vor der Tür, an denen keine Abfuhr sei. Folge sei, dass sie durch die Gegend flögen und sich ihr Inhalt verteile, ohne, dass sich jemand darum kümmere.

Gipfel jetzt war ein Kühlschrank, der dann zwar nach Tagen abgeholt worden sei, sowie neuer weiterer sperriger Unrat, der an einer Kastanie liegt und täglich zunimmt. Hatten grundsätzlich Nachfragen beim Ordnungsamt oft zum Erfolg geführt, so war Konlechner jetzt mit Antworten der WBW gar nicht zufrieden, weil sie sich brüsk abgewimmelt fühlte.

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Die WBW ist jedoch gewillt, gegen das Dilemma vorzugehen. Es stehe ein Mieterwechsel an, erklärte Vorstand Wolfgang Jenz gestern auf Anfrage unserer Redaktion. Die Sperrgutabfuhren seien vom Verursacher angemeldet. Wann die nächste allerdings erfolge, wisse er nicht. "Wenn in den nächsten zwei bis drei Tagen nichts passiert, werden wir uns darum kümmern und die Kosten geltend machen", versprach Jenz. Für die Gosse sei indes die Stadt zuständig. Den Fall der gelben Säcke könne er nicht mehr aufklären, doch sei dies ja leider auch ein Problem, dass es in der ganzen Stadt gebe. Im Ganzen sagte er zu: "Wir haben ein Auge darauf!"

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(fws)
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