Schermbeck: Kirchenmusiker singen aus dem Werk von Robert Jones

Kirchenmusik in der Osterzeit : Kirchenmusiker bedienen sich aus Wales

In der Osterzeit sang der Kirchenchor Cäcilia Teile aus der „Missa brevis in C“ des Komponisten Robert Jones.

Gleich an mehreren Tagen trugen der Kirchenchor Cäcilia, der Chor da capo und die Gottesdienstbesucher mit kirchenmusikalischen Beiträgen zur Gestaltung der österlichen Gottesdienste in der Ludgeruskirche bei.

Die Chormusik zum Gottesdienst, der am Gründonnerstag um 20 Uhr in der Ludgeruskirche begann, steuerte da capo bei. Liturgische Lieder sang die Gemeinde am Karfreitag um 15 Uhr mit Unterstützung des Kantors Josef Breuer. In der Osternacht wurden um 21 Uhr von der gesamten Gemeinde ebenfalls Osterlieder gesungen.

Am Ostermontag bescherte der Kirchenchor Cäcilia den Gottesdienstbesuchern in der Ludgeruskirche eine ganz besondere musikalische Festtagsstimmung. Der von Josef Breuer geleitete gemischte Chor hatte in den letzten Wochen Robert Jones’ „Missa brevis in C“ für vierstimmigen gemischten Chor und Orgel einstudiert. An der musikalischen Gestaltung der Messe beteiligten sich die Trompeter Bastian Striewe und Jürgen Hater, die Posaunisten Felix Dahlhaus und Martin Leßmann, der Tubist Berthold Bienbeck und das Saxophon-Quartett, zu dem auch die Schermbeckerin Anja Heix gehört.

Die Messe „Missa brevis in C“ wurde von Robert Jones komponiert. Der walisische Komponist, Organist und Chorleiter wurde am 11. März 1945 in Monmouth geboren. Nach dem Studium der Musik an der Universität von Wales und dem Erwerb des „Fellowship Diploma“ des Royal College of Organists war Jones drei Jahrzehnte lang Oberschullehrer. Inzwischen ist er zwar pensioniert, aber er ist weiterhin als Komponist, Organist und Examensprüfer tätig. Er lebt in seinem Geburtsort Monmouth, einer kleinen Stadt an der englisch-walisischen Grenze. Zu den bekanntesten Werken von Robert Jones gehören neben den zahlreichen Orgelwerken seit 2005 die im Jahre 2013 erschienene „Missa brevis in C“ und die ein Jahr später entstandene „Missa brevis in D“.

Als Teile der „Missa brevis in C“ stellte der Kirchenchor Cäcilia am Ostermontag Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei vor. Ergänzt wurde der Messgesang durch mehrere Einzelwerke bekannter Komponisten. Dazu gehörten Willy Trapps „Lobt den Herrn der Welt“ und Melchior Vulpius’ „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ ebenso wie Colin Mawlys „Halleluja“ und David Ayers’ „Kommt singt dem Herrn ein neues Lied“. Mit Liedern zur Osterzeit aus dem Gesangbuch erinnerte die Gemeinde an den Tod und die Auferstehung des Gottessohnes.

Nach dem Segen, der von Pastor Muppala und von dem Gastprediger, dem Gahlener evangelischen Pfarrer Christian Hilbricht, gemeinsam erteilt wurde, klang der Gottesdienst mit dem vielstimmig gesungenen Lied „Das Grab ist leer, der Held erwacht“ aus.

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