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St.-Donatus-Bruderschaft Dülken-Nord besteht seit 270 Jahren

Brauchtum in Viersen : Kirchenbesuch zum Jubiläum

Die St.-Donatus-Bruderschaft Dülken-Nord besteht seit 270 Jahren. Um das zu feiern, unternahmen die Mitglieder kürzlich einen Ausflug und besuchten die Jesuitenkirche in Bad Münstereifel, wo sie von Pfarrer Christian Hermanns empfangen wurden.

In der Jesuitenkirche liegen die sterblichen Überreste des heiligen Donatus. In einer Andacht gedachten die Mitglieder der Bruderschaft, unter der Leitung des ersten Brudermeisters Georg Schauten und dem Bezirkspräses Pfarrer Jan Nienkerke, ihrem Schutzpatron. Sie erinnerten aber auch an das 270-jährige Bestehen der Bruderschaft. In seiner Ansprache an die mitgereisten Mitglieder erzählte Schauten aus dem Leben des heiligen Donatus. Die Bruderschaft übergab dann eine große Kerze an die Jesuitenkirche, auf der ihr Name zu lesen ist. Pfarrer Nienkerke segnete sie und zündete sie an. Nach der Andacht hatten die Schützenbrüder noch Zeit, in Bad Münstereifel zu verweilen. Dann machten sie sich auf, um an der Talsperre in Euskirchen, im Haus Steinbach, Mittag zu Essen. Dabei hatte man genug Zeit, sich noch in Gesprächen auszutauschen. Danach unternahm die Gruppe noch einen Spaziergang um die Talsperre. Nach einem rundum gelungenen Ausflug traten die Bruderschaftler gegen 18 Uhr die Heimreise an. Brudermeister Schauten dankte allen Beteiligten und denen, die zum gelingen der Jubiläumstour beigetragen hatten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Bruderschaft demnächst wieder einen Ausflug machen wird.

(rp)