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LAG Viersen freut sich über Teilnahmerekord beim Ra(h)ser Run.

Sportliches Viersen : Teilnahmerekord beim Ra(h)ser Run

Die Leichtathletik-Gemeinschaft Viersen hat sich bei tollstem Laufwetter zum 4. Ra(h)ser run unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Sabine Anemüller  (SPD) über die große Beteiligung gefreut.

Nach zwei Jahren Corona-Pause ging es für die Lauffreunde wieder rund. La-Ola-Wellen gab es bei der Siegerehrung für Sieger und Besiegte. „Die Sponsoren haben sich mächtig für uns ins Zeug gelegt“, sagt 1. LGV-Vorsitzender Elmar Orta, als alle Kinder sowie die Platzierten von eins bis drei bei den Erwachsenen – bis auf die Bambini – eine Überraschungstüte von Edeka Zielke Viersen bekamen.

Die Kinder zählten unter der Anleitung von Moderator Frank Schiffers, der an Start, Ziel und bei der Siegerehrung unentwegt herumwirbelte, von zehn bis eins herunter, bis sie schließlich der Starter Helge Heining auf die Strecke schickte. Die Läufer liefen durch die Niersauen, was im Sonnenschein zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wurde, aber durch die extra eingerichteten Wasserstellen kompensiert wurde.

Mit 667 vorangemeldeten Läufern verbuchte die LGV einen neuen Teilnahmerekord, gestern kamen noch 100 Nachmelder hinzu. Mehr als 600 Läufer kamen schließlich ins Ziel. Die LGV feierte sogar erfolgreich eine Premiere mit der ersten Stadtmeisterschaft im Straßenlauf nur für Schulen. Die Begeisterung an Start und Ziel sowie Ehrgeiz und Eifer der Jungen und Mädchen war recht groß. Eine coole Sache: Begleitengel nahmen erschöpfte Jungen und Mädchen an die Hand und führten sie bis ins Ziel. Als teilnehmerstärkste Schule kam schließlich die Remigiusschule mit 116 Kindern ins Ziel. Bei den Grundschulen war die Paul-Weyers-Schule in der Mannschaftswertung mit fünf Teilnehmern vorn und bei den Mädels die Remigiusschule.

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Bei den weiterführenden Schulen setzten sich die Mädchen der Anne-Frank-Gesamtschule im Fünferteam durch und bei den Jungen das Clara-Schumann-Gymnasium. „Mit diesem Ansturm von Schulkindern hatten wir nicht gerechnet“, sagt die Organisationsleiterin Friederike Boeken, „2019 hatte wir das geplant und 2020 wollten wir das umsetzen.“ Ebenso die jüngsten Läufer kamen im AOK-Bamibini-Rennen zum Zuge, darunter viele Kindergartenkinder.

Die LGV hatte die Schulkinder vorher fit für den Lauf gemacht und ein spezielles Training angeboten. „Das kam bei den jüngeren Kindern besser an als bei den älteren.“ Die Aktion Stadtmeisterschaft der Schulen lief über die Stadt Viersen. Und die Kinder mussten über die Schulen angemeldet werden. Startgeld und Aufwandsentschädigungen kamen aus dem Budget „Extra-Geld“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Sehr personalintensiv war diese Veranstaltung, vergleichsweise zu den anderen Sportfesten der LGV. „85 Helfer standen hinter dem Ra(h)ser run, die kamen alle aus der LGV“, sagt Boeken.

Im Fünf-Kilometer-Sparkassen-Rennen war mit dem 85-jährigen Korschenbroicher Dieter Otten der älteste Teilnehmer, ein Stammgast bei den Viersener Laufveranstaltungen, wieder mit dabei. „Mehr schaffe ich nicht mehr“, sagt Otten, der die Woche zwei- bis dreimal etwa sechs Kilometer für sich alleine trainiert. „Gott sei Dank, dass ich wieder laufen kann, ich habe nämlich kürzlich zwei Implantate gesetzt bekommen.“ Die Freude war groß bei der LGV, weil Martin Boeken aus dem Organisationsteam das Rennen über fünf Kilometer über alle in 18:07 Minuten gewann.

Das NEW-Rennen über zehn Kilometer brachte nicht den erwarteten Andrang wie damals, als der Zehner noch zur NRW-Serie gehörte. Die Siege holten die Gladbacher Lucas Vehling (35:30) und Silke Optekamp (41:43).