1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen

Im Grenzland wird weiter nach Flächen für neue Rettungswache gesucht

In Niederkrüchten und Schwalmtal : Fläche für Rettungswache wird weiter gesucht

Die bisherigen Wache sind zu klein geworden und entsprechen nicht mehr den Anforderungen. Die Entscheidung für einen neuen Standort der Rettungswache Schwalmtal/Niederkrüchten bleibt aber schwierig.

Bei der Suche nach einem neuen Standort für die Rettungswache Schwalmtal/Niederkrüchten gibt es noch keine Entscheidung. Dies teilte Karl Schippers (Amt für Personal und Organisation) im jüngsten Ausschuss für Organisation, Personal und Digitalisierung mit. „Konkrete Aussagen zu möglichen Flächen können zurzeit nicht getroffen werden“, erklärte Daniel Schnock, Sprecher des Kreises Viersen, nach der Sitzung.  Ein wichtiges Kriterium: Ein Standort für eine neue Rettungswache müsse so gewählt werden, dass die Retter die Hilfefrist von zwölf Minuten im ländlichen Bereich einhalten können.

Zum Hintergrund: Der Kreis Viersen, der Träger der beiden Rettungswachen in den Gemeinden Niederkrüchen und Schwalmtal ist, muss für diese Einrichtungen einen Ersatz suchen. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: So sind die Räumlichkeiten zu klein und genügen außerdem nicht mehr den aktuellen technischen Anforderungen.

Dazu heißt  es im aktuellen Entwurf des Rettungsdienstbedarfsplans 2022: „Die Standorte der Rettungswache Niederkrüchten/Schwalmtal in Niederkrüchten-Heyen und Schwalmtal-Waldniel entsprechen beide nicht mehr dem notwendigen Raumbedarf für Personal und Einsatzfahrzeuge, den Erfordernissen nach dem Stand der Technik sowie den arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.“ Ein Neubau sei deshalb unvermeidlich.

  • Im Rettungsdienst sollen in Kempen künftig
    Stellenplan wird angepasst : Kempener Rettungsdienst bekommt mehr Personal
  • Das Ergebnis der Landtagswahl in den
    Kreis Viersen : Landtagswahl 2022: Endgültiges Ergebnis liegt vor
  • Die beiden Vorstandsmitglieder Michael Willemse (links)
    Wirtschaft in Viersen : Volksbank Viersen geht mit guten Zahlen ins neue Geschäftsjahr

Ende 2021 hat sich der Kreis Viersen mit den Bürgermeistern von Brüggen (Frank Gellen, CDU), Andreas Gisbertz (Schwalmtal, CDU) und Kalle Wassong (Niederkrüchten, parteilos)  über mögliche Standorte abgestimmt. Dabei wurden zwei Standorte thematisiert, doch ein Ergenbis gab es nicht. Bisher konnte noch kein Areal erworben werden – und damit kann das weitere Planverfahren nicht weiter konkretisiert werden. Dies sollte laut Entwurf des Rettungsdienstbedarfsplan aber eigentlich bereits im Frühjahr 2022 erfolgen.

Nähere Angaben zum weiteren Zeitplan über Kauf und Bauplanung sind laut Daniel Schnock zurzeit nicht möglich.