Pädagogische Fachkraft für Tönisvorst und Grefrath, Sylvia Fretz, stellte sich vor

Pädagogische Fachkraft für Tönisvorst und Grefrath : Deutlich bessere Chancen durch frühe Bildung

Was ist ein Kindergarten? Was machen Tagesmütter? Wo melde ich mein Kind an? Wie fülle ich das Formular aus? Auf diese Fragen gibt Sylvia Fretz seit fast einem Jahr Antworten. So lange arbeitet die pädagogische Fachkraft bereits für die Städte Tönisvorst und Grefrath.

Eingestellt worden ist die 41-Jährige über das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“. Im Jugend- und Sozialausschuss stellte sie sich und ihre Arbeit jetzt vor.

„Mein Büro ist im städtischen Familienzentrum Villa Gänseblümchen an der Ingerstraße in St. Tönis“, erzählte Fretz. Ihre Zielgruppe seien Familien mit Migrationshintergrund und Familien aus bildungsfernen Schichten. Dabei habe sie die Kleinkinder im Blick, die weder bei einer Tagesmutter noch in der Kindertagesstätte seien. Kontakt zu den Familien knüpfe sie über Flüchtlingsunterkünfte, Kinderärzte, Sozialämter und das Kreisjugendamt, erklärte die 41-Jährige. Neben Beratung und Information biete sie Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und beim Anmelden in der Kita.

Außerdem hat Sylvia Fretz zwei Spielgruppen aufgebaut. „Im St. Töniser Familienzentrum Marienheim habe ich elf Familien, die mittwochs in die Gruppe kommen, in den Räumen der St. Vitus-Kita Oedt sind es zurzeit vier“, sagte Fretz, die den Kindern Bewegungsmöglichkeiten anbietet, deutsche Lieder singt, Abzählreime und Fingerspiele übt. „Wichtig ist der Zugang zur frühkindlichen Bildung, dazu gehört natürlich vor allem das Erlernen der Sprache.“

Das ist auch das Ziel des Bundesprogramms „Frühe Bildung, gleiche Chancen“. Gute Kindertagesbetreuung ermögliche gleiche Startbedingungen für alle Kinder.

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