Rheinberg: Naturschutzbund bittet um Wasser

Naturschutz : Nabu bittet um Wasserspenden für die Obstwiese

Der Naturschutzbund ist weiterhin aktiv. Nachdem im vergangenen Jahr die Einzäunung rund um die Obstwiese an der Bendstege erneuert worden ist, sollen jetzt die Lücken der in die Jahre gekommenen Weißdornhecke rund um die Obstwiese am Südwall geschlossen werden.

Aus diesem Grund werden am Samstag, 9. März, ab 10 Uhr, gemeinsam mit Helfern der Nabu-Naturschutzjugend aus Wesel 115 Jungpflanzen in die Erde gebracht. Der sehr verdichtete und verwurzelte Boden stelle am Hang nicht nur beim Pflanzen ein Problem dar. Der Boden nehme an der Stelle schlecht Regenwasser auf. „Die Pflanzen müssen angegossen werden, um ihnen einen guten Start zu ermöglichen“, sagt Sylvia Oelinger von der Nabu-Ortsgruppe. Deshalb bittet der Naturschutzbund pro Pflanze um eine Wasserspende. Jeder, der eine Gießkanne mit fünf Liter Wasser bringt, ist willkommen – auch dann, wenn es regnen sollte.

„Die Orsoyer sind nicht nur für ihr Gemeinschaftsgefühl bekannt, wenn es um das Feiern geht, wie beim Schützenfest oder an Karneval“, so Sylvia Oelinger. Wenn es etwas zu regeln gebe, so seien oftmals viele Fürsprecher zur Stelle. Und so hoffen die Nabu-Aktivisten auch in diesem Fall auf Hilfe. 50 Zehn-Liter Gießkannen Wasser werden benötigt. Mit jeder Kanne können zwei Pflanzen gegossen werden. Ab 12.30 Uhr können sich die Spender am Parkplatz Friedhof Bendstege und an der Infotafel des Nabu am Südwall einfinden. Jede Stelle des neu gepflanzten Stecklings ist mit einem rot-weißen Flatterband markiert. Die Spender werde gebeten, das Flatterband an jeder gegossenen Pflanze einfach zu entfernen. Im Januar wurde die komplette Hecke rund um die Wiese von den Nabu-Helfern geschnitten. Dies ermöglicht weiterhin eine ungehinderte Sicht auf das wertvolle Streuobstwiesenbiotop.