Rhein-Kreis Neuss: Unternehmer fördert die Energiewende

Rhein-Kreis Neuss : Unternehmer fördert die Energiewende

Der Grevenbroicher Unternehmer Peter Löw hat eine Marktlücke entdeckt: Energiespar-Lösungen für den täglichen Bedarf. Mit seinen solarbetriebenen Produkten macht er seine Kunden unabhängig von konventionellem Strom.

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch: Nicht nur, dass immer mehr Häuser des Rhein-Kreises mit Solarmodulen ausgestattet werden — immer mehr Menschen wollen auch im Alltag verstärkt auf Solarenergie setzen. Der Grevenbroicher Unternehmer Peter Löw hat diesen Bedarf als Marktlücke entdeckt: Mit seiner Firma "Löw Energy Systems" vertreibt er energiesparende Geräte und setzt dabei auf Solarenergie und Windkraft.

Peter Löw zeigt eines seiner solarbetriebenen Radios. Foto: lh

Seit 2007 vertreibt der 53-Jährige alternative Akku- und Solartechniken, in seinem Online-Shop finden sich kleine Windkraftanlagen ebenso wie Solar-Radios, -akkus und -module. Regelmäßig sucht er auf dem wachsenden Markt für erneuerbare Energien nach neuen Trends. "Wir werden in den nächsten Monaten beginnen, einen neu entwickelten Solartisch zu vertreiben, der für die private und gewerbliche Nutzung geeignet ist", erzählt der Geschäftsmann, der mit seinen Artikeln dazu beitragen will, die Nutzer unabhängig zu machen von konventionellem Strom. So hat er auch ein Kurbelradio im Angebot, mit dem seine Kunden ganz auf Fremdenergie verzichten, dafür aber Körpereinsatz zeigen müssen, kommt die Energie doch in diesem Fall von der Muskelkraft. Einer seiner beliebtesten Artikel ist ebenfalls ein Radio, aber eines, dass Solarenergie und Dynamotechnik kombiniert. Das "Freeplay Companion"-Solarradio hat den Markt in Entwicklungsländern revolutioniert. "Es ist das kleinste Solarradio der Welt", erzählt Peter Löw. "Mit der integrierten Taschenlampe ist es ein Renner unter den Produkten, die völlig unabhängig von anderen Energiequellen machen."

Peter Löw hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf Alternativen wie diese aufmerksam zu machen: "Es geht auch ohne Steckdose — und gerade wir brauchen für die kommenden Jahre immer mehr Technologien, die umweltfreundlich funktionieren und Ressourcen einsparen", betont der Grevenbroicher. Er ist sich sicher, dass zukünftig immer mehr Solar-Artikel für den Freizeitbedarf gefragt sind — und so hat er sich entschieden, künftig einen neuen "Solartisch" zu vertreiben, der zu Beginn der Sommerzeit im Handel erhältlich sein soll. "Unter der Tischplatte befindet sich eine Energieeinheit, oberhalb sind Solarmodule installiert", erklärt Löw. Für diesen "Solartisch" ist nur UV-Strahlung, also normales Tageslicht, notwendig. Der Tisch speichert die Energie, mit den Akkus lässt sich dann etwa das Smartphone oder der Laptop aufladen.

Für Löw ist dieser Tisch ein weiterer Schritt ins Solarzeitalter, ihn fasziniert, wie breit diese Technologie eingesetzt werden kann. "Der erneuerbaren Energie gehört die Zukunft", sagt der Unternehmer.

(NGZ)
Mehr von RP ONLINE