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Entlastung der Anwohner der Konrad-Adenauer-Straße: Verkehrsberuhigung

Entlastung der Anwohner der Konrad-Adenauer-Straße : Verkehrsberuhigung

Die Anlieger an der Konrad-Adenauer-Straße in Kleinenbroich sollen künftig entlastet werden. Die Klagen, über zu schnelle Verkehrsteilnehmer hatten sich in der Vergangenheit gehäuft, so dass jetzt der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Korschenbroich gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Die angestrebte Entlastung soll - laut Bürgermeister Heinz Josef Dick - zunächst in zwei Schritten erfolgen.

Während der Verwaltungschef auf eine Umgehungsstraße hofft, "die kann aber frühestens erst 2007 realisiert werden" - sollen die Verkehrsteilnehmer, die die Kreisstraße 35 von Drölsholz nach Kleinenbroich befahren, durch optische Aktionen vom Schnellfahren abgehalten werden. "Natürlich kann das nur ein Provisorium sein", erklärte Tiefbauamtsleiter Christoph Herchner auf Anfrage der NGZ.

Kreisbaudirektor Lenzen, Vertreter der Kreispolizeibehörde, Bürgermeister Dick und Stadttiefbauamtsleiter Herchner hatten sich an der Konrad-Adenauer-Straße getroffen, um nach einer Entlastung für die Anlieger am Ortseingang zu suchen. Zunächst wird das mobile Messgerät am Eingangsschild postiert. Es zeigt dem Verkehrsteilnehmer über Radar in großen Lettern an "Sie fahren......".

Da der Rhein-Kreis allerdings nur über eine derartige Station verfügt, wird sie die Autofahrer lediglich für etwa zwei bis drei Wochen auf ihr mögliches Fehlverhalten hinweisen. Zudem wurde eine provisorische Fahrbahnverengung bei dem Ortstermin verabredet. Um die Gefahrensituation für Fußgänger - speziell für Kinder - zu entschärfen, soll in Kürze auch ein "angedachter Gehweg" angelegt werden.

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"Im Seitenbereich der Kreisstraße wird der Rasenstreifen ausgehoben, um einen Weg für Fußgänger zu schaffen", so Herchner weiter. Auch wenn es sich dabei um keinen befestigten Gehweg handelt, so muss künftig doch keiner mehr auf der Fahrbahn herumspazieren. Die anfallenden Kosten von rund 600 Euro werden vom Rhein-Kreis Neuss übernommen, da es sich bei der Verbindungsstraße nach Kleinenbroich um die Kreisstraße 35 handelt. Herchner geht davon aus, dass die verabredeten Schritte zeitnah - er schätzt in etwa sechs bis acht Wochen - umgesetzt werden. Ruth Wiedner

(NGZ)