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Bebauungsplan Glehn-Süd-Ost wird endlich umgesetzt: Spatenstich für Mitte Mai geplant

Bebauungsplan Glehn-Süd-Ost wird endlich umgesetzt : Spatenstich für Mitte Mai geplant

Von Ruth Wiedner Den Bebauungsplan Glehn-Süd-Ost gibt's schon seit mehr als 20 Jahren - doch erst jetzt wird er umgesetzt. Damit werden die bisherigen Ackerflächen einer Wohnsiedlung weichen. Geplant sind 80 Einzel- und Reihenhäuser. Der offizielle Spatenstich ist für Mitte Mai anvisiert. Blick auf die 8.500 Quadratmeter große Fläche zwischen Heckenend und K 8: Der Spatenstich für die ersten Häuser wird Mitte Mai gesetzt.

Von Ruth Wiedner Den Bebauungsplan Glehn-Süd-Ost gibt's schon seit mehr als 20 Jahren - doch erst jetzt wird er umgesetzt. Damit werden die bisherigen Ackerflächen einer Wohnsiedlung weichen. Geplant sind 80 Einzel- und Reihenhäuser. Der offizielle Spatenstich ist für Mitte Mai anvisiert. Blick auf die 8.500 Quadratmeter große Fläche zwischen Heckenend und K 8: Der Spatenstich für die ersten Häuser wird Mitte Mai gesetzt.

"Die entsprechenden Weichen sind gestellt", erklärte dann auch ein zufriedener Bürgermeister Heinz-Josef Dick gegenüber der NGZ. "Es wird keinen fremden Erschließungsträger geben, wir bauen dort als Stadt." Allerdings gibt's auf Grund der desolaten Finanzsituation einen Unterschied zu herkömmlichen Baugebieten: Während die künftigen Eigentümer in der Regel mit 90 Prozent für die Versorgungseinheiten zur Kasse gebeten werden, beteiligen sich hier die Häuslebauer erstmals mit 100 Prozent an den anfallenden Kosten - unter anderem für Straßen, Entwässerung, Grünanlagen.

Selbst der geplante Bolzplatz wird von den künftigen Hauseigentümern komplett finanziert. "Das ist ein Novum in der Stadt", stellte Bürgermeister Dick dann auch besonders heraus. Allerdings war dies für die Verwaltung der einzige Weg, aktiv zu werden und das Vorhaben voranzuschieben. Für die Stadt selbst fallen - außer "Man-Power" - also keine zusätzlichen Kosten an. Zufrieden ist auch Tiefbauamtsleiter Christoph Herchner mit dem Vorgang. Er wurde erst in der Februar-Sitzung vom Bauausschuss mit der Erschließung des geplanten Wohngebietes Glehn-Süd-Ost beauftragt.

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Was bisher an noch nicht sichtbaren Aufgaben erledigt werden musste, war ein stattliches Paket. Für Herchner Anreiz und Herausforderung zugleich. Dass bislang alles nach Plan verlief, kann er nur unterstreichen: "Wir liegen total im Zeitplan." Bei dem Baugebiet Glehn-Süd-Ost - zwischen Heckenend und der Kreisstraße 8 - handelt es sich nach dem abgeschlossenen Umlegungsverfahren um ein Areal von 8.500 Quadratmetern. Dort sollen in naher Zukunft 80 Einzel- und Reihenhäuser in zweigeschossiger Bauweise entstehen.

Vorgesehen sind vier Stichstraßen, sie werden asphaltiert, während die Gehwege und die Parkplätze gepflastert werden. Damit die Crew der Müllabfuhr in dem neuen Wohngebiet auf Grund fehlender Wendemöglichkeiten für die Müllfahrzeuge auch reibungslos ihren Dienst verrichten kann, werden Müllsammelplätze eingerichtet. An Grün soll es in der neuen Siedlung auch nicht fehlen: Und so werden zu den bereits verabschiedeten Grünzonen zusätzlich 25 Bäume einen Platz zwischen den Neubauten finden.

Auch die Jungen und Mädchen dürfen sich freuen: Eigens für sie wird ein Bolzplatz angelegt. Einen Schönheitspreis kann die Stadt mit der Anlage allerdings nicht gewinnen. Der Bolzplatz wird aus Sicherheitsgründen von einem vier Meter hohen Zaun eingefasst. Tiefbauamtsleiter Herchner nimmt's gelassen: "Den Kids ist das egal, für sie ist nur entscheidend, dass sie eine Fläche zum Bolzen und Toben haben."

(NGZ)