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Am 11. Mai Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle: UÖWG stellt eigenen Bewerber auf

Am 11. Mai Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle : UÖWG stellt eigenen Bewerber auf

Die Jüchener UÖWG wird zur Kommunalwahl am 26. September einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten stellen. Er wird bei der Mitgliederversammlung am Dienstag, 11. Mai, nominiert werden. Dies bestätigte Peter Dederichs, Vizefraktionschef der "Unabhängigen", am Montag im Gespräch mit der NGZ.

Unverständnis äußerte Dederichs für die Entscheidung von Bündnis 90/ Die Grünen. Deren Fraktionschef Thomas Klotsche hatte erklärt, den UÖWG-Bewerber nicht zu unterstützen. Politische Kreise wollen indes wissen, dass es sich dabei um Oswald Duda junior, den Leiter des Abwasserbetriebs und früheren Kämmerer, handelt. Bisher bestritten sowohl Thomas Dederichs als auch Oswald Duda selbst diese Ambitionen.

Dederichs hatte bereits vor einigen Monaten versucht, einen Kandidaten für alle Oppositionsparteien aufzustellen. Doch nach der SPD, die die Erste Beigeordnete Margarete Kranz (CDU) unterstützte, nahmen auch FDP und Bündnisgrüne von diesem Plan Abstand. Vize-Fraktionschef Peter Dederichs kritisierte am Montag: "Ich sehe die Kommunalwahl wie einen sportlichen Wettkampf, bei dem verschiedene Leistungssportler an den Start gehen sollten."

Nach der Nominierung eines UÖWG-Bewerbers könnten sich die Jüchener zwischen ihm, Margarete Kranz und dem parteilosen Stephan Zanders als neuem Chef im Rathaus entscheiden. Peter Dederichs zeigte sich jetzt zufrieden mit der Positionierung der Wählergemeinschaft knapp fünf Monate vor der Kommunalwahl: "Wir haben allein in diesem Jahr 24 neue Mitglieder gewonnen." Über die Gründe könne er nur spekulieren: "Vielleicht eine Würdigung unserer kontinuierlichen politischen Arbeit."

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Auch wenn diese für die seit 20 Jahren bestehende UÖWG bei einer absoluten CDU-Mehrheit schwierig gewesen sei: "Es ist wie David gegen Goliath", meint der UÖWG-Ehrenvorsitzende. Deshalb sei ein Ziel bei der September-Wahl, die absolute Mehrheit der CDU zu brechen. Die Arbeit für Jugendliche und Senioren sowie mehr Unterstützung von RWE Power (vormals Rheinbraun) - dies sind einige der UÖWG-Schwerpunkte.

Jeden Mittwoch soll in der UÖWG-Geschäftsstelle eine Kaffeetafel für Senioren gedeckt werden. "Wir wollen damit die Lücke schließen, die durch die Aufgabe des AWO-Hauses entstanden ist. Auch die Kirchen sind bereits aktiv", so Peter Dederichs. Dieses Angebot könne erst starten, wenn die UÖWG-Räume komplett fertig sind.

"Am Herzen liegt uns die Jugendarbeit, besonders der Parteiverdrossenheit junger Menschen wollen wir entgegen wirken", sagte Dederichs. Ein UÖWG-Antrag, der Politiker zur Information in die Schulen bringen sollte, war vom Gemeinderat abgelehnt worden. "Schade, denn in Mönchengladbach wird gerade das jetzt gemacht", so Dederichs. busch Die UÖWG Jüchen trifft sich am Dienstag, 11. Mai, 19.30 Uhr, zur Mitgliederversammlung in der UÖWG-Geschäftsstelle, Hauptstraße 1. Neben der Nominierung eines Bürgermeister-Kandidaten werden die Bewerber für den Gemeinderat, die Reserveliste und den Kreistag aufgestellt.

(NGZ)