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Fußball: SCK zeigt gute Ansätze, schießt aber keine Tore

Fußball : SCK zeigt gute Ansätze, schießt aber keine Tore

Torlos endete die Reise des Fußball-Niederrheinligisten SC Kapellen ins Bergische Land zur Zweitvertretung der Borussia aus Wuppertal. Zu Recht, waren sich auch die Trainer beider Klubs einig. "Das war ein von den Chancen her ausgeglichenes Spiel, das keinen Sieger verdient gehabt hätte", erklärte SCK-Coach Markus Anfang. Dessen Gegenüber Rolf Duhr nickte dies bestätigend ab: "Es waren auf beiden Seiten ein paar gute Ansätze da, aber der letzte Zug hat gefehlt. Und wenn sich mal ein Spieler entscheidend durchsetzen konnte, dann hielten die Torhüter ihr Gehäuse sauber."

Von Beginn an ließen die Teams den Ball zwar ansehnlich laufen, Chancen blieben aber Mangelware. Während die Hausherren den Weg zum Tor mit langen Bällen suchten, dabei aber nur selten nachrückten, versuchten es die Gäste mit einem schnellen Kurzpass-Spiel. Ganze 26 Minuten dauerte es, ehe es erstmals ernsthaft brenzlig wurde vor einem der beiden Gehäuse. Abdulkadir Aydin hatte Robin Kreis das Leder in Strafraumnähe abgeluchst und Ali Daour bedient, doch der schob das Spielgerät knapp am Tor vorbei.

Es dauerte weitere zehn Minuten, ehe die mitgereisten SCK-Fans die ersten nennenswerten Möglichkeiten ihrer Elf im Doppelpack zu Gesicht bekamen. Zunächst verfehlte Eduard Ungefug nach schönem Zusammenspiel mit Alexander Sitter und Sven Raddatz den Wuppertaler Kasten nur um wenige Zentimeter, kurze Zeit später parierte Kevin Rauhut einen Freistoß von Raddatz.

Den besseren Start in Hälfte zwei hatten die Kicker von Rolf Duhr, der in der kommenden Saison wieder als Teamchef der Wuppertaler A-Jugend tätig sein wird. Sein Nachfolger Peter Radojewski verfolgte die Partie an der Seite von U21-Manager Horst Runge aufmerksam vom Spielfeldrand aus. Im Mittelpunkt fast jeden Borussia-Angriffs standen Dominik Ernst und Daniel Keita-Ruel aus der ersten SV-Elf. Deren Mitspielern aber fehlte der letzte Zug zum Tor, so dass SCK-Schlussmann Stefan Offermann nur selten eingreifen musste.

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Etwas mehr hatte SV-Ersatzkeeper Daniel Grün zu tun, der in den zweiten 45 Minuten den angeschlagenen Rauhut zwischen den Pfosten vertrat. So lenkte die Nummer zwei nach einer guten Stunde einen Kopfball von Benjamin Schütz noch mit den Fingerspitzen am Pfosten vorbei. Neun Minuten vor Ende der Partie bediente Frederik Leufgen Mitspieler Ungefug mit einem traumhaften 40-Meter-Pass. Gleich zwei Spieler ließ der SCK-Stürmer hinter sich, an Grün kam er allerdings nicht mehr vorbei. Ebenso nicht der eingewechselte Jan Bresser per Kopf nach einer Ecke von Sitter nur eine Minute später. Kurz vor Ende der Partie tauchten dann auch die Hausherren noch einmal gefährlich vor dem Kapellener Gehäuse auf — gerechterweise ohne zählbaren Erfolg.

(NGZ)