Fechten : Weltcup-Sieg auch ohne Limbach

Die deutschen Säbelfechter sind inzwischen auch ohne Nicolas Limbach eine Macht: Während der Vize-Weltmeister nach gerade überstandenem Muskelfaserriss zwar mit nach Madrid geflogen war, aber aus Vorsichtsgründen auf einen Einsatz verzichtete, feierten seine Dormagener Vereinskollegen Max Hartung, Benedikt Beisheim und Benedikt Wagner sowie der Tauberbischofsheimer Björn Hübner in der spanischen Hauptstadt ihren ersten Weltcup-Sieg in der Mannschaftskonkurrenz.

In einem hochklassigen Finale setzte sich die deutsche Equipe mit 45:39 gegen Weißrussland durch, dürfte damit vom vierten auf den dritten Platz der Weltrangliste vorgerückt sein und nun beste Aussichten auf eine Fahrkarte zu den Olympischen Spielen 2012 in London besitzen. "Das war sensationell", freute sich Bundestrainer Vilmos Szabo, "du musst zeigen, dass Du Dich qualifizieren willst. Nur so kommst Du nach London." Auf dem Weg ins Finale hatten seine Schützlinge Polen (45:42), den Weltranglistenersten Ungarn (45:34) und Vize-Weltmeister Italien (45:31) ausgeschaltet.

Im Einzelwettbewerb war Björn Hübner auf Rang acht bester Deutscher, während Max Hartung als 15. erneut eine starke Leistung bot. Die weiteren Dormagener Platzierungen: Richard Hübers 31., Sebastian Schroedter 60. und Benedikt Wagner 61.

(NGZ)