Jüchen : Neue Schule auf der Zielgeraden

Die Vorbereitungen für die Sekundarschule laufen auf Hochtouren. Am 26. Juni können sich die künftigen Schüler erstmals kennenlernen. Fest steht auch, dass im ersten Jahr elf Lehrerstellen für 100 Kinder zur Verfügung stehen.

Nur noch dreieinhalb Monate sind es bis zum Beginn des neuen Schuljahres — dann muss alles bereit sein für den Start der Sekundarschule in Hochneukirch. Sowohl im Rathaus als auch bei der pädagogischen Steuerungsgruppe laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eltern und Schüler können sich bereits einen Termin für den Kennenlern-Nachmittag der angehenden Fünftklässler merken: am Dienstag, 26. Juni, 15 Uhr.

Auch viele andere Details stehen fest, wie jetzt im Schulausschuss deutlich wurde: "Wir sind sehr fleißig, planen zurzeit die Stundentafel und wählen die Lernmittel aus", erläutert Georg Broens von der Steuerungsgruppe nach der Sitzung. Klar ist, dass die neue Schule mit 100 Jungen und Mädchen in vier Eingangsklassen startet. "Außerdem wissen wir, dass wir für das erste Jahr elf Lehrerstellen erhalten — das ist eine tolle Zuweisung", so Broens erfreut. "Ich persönlich hatte mit nur neun Stellen gerechnet. Jede Klasse erhält zwei Lehrer als Klassenleiterteam." Mehrere der 17 Lehrer kommen laut Broens von der Realschule Jüchen und der Ganztagshauptschule Hochneukirch, die beide in den kommenden Jahren schrittweise auslaufen. "Es haben sich Kollegen beworben, die mit Begeisterung eine neue Schule mit aufbauen wollen", so Broens. Der Leiter der Realschule Jüchen hat eine Bewerbung für die Leitung der Sekundarschule abgegeben.

Die Gemeindeverwaltung ist für den nötigen Umbau der Räume zuständig. Im ersten Jahr wird die neue Schule das renovierte Gebäude an der Gartenstraße sowie drei Unterrichtsräume im Gebäude der Hauptschule an der Mühlenstraße nutzen. Dort werden auch Lehrer- und Schulleiterzimmer untergebracht. Fachräume nutzen beide Schulen gemeinsam.

In Hochneukirch lernen die Kinder der fünften und sechsten Klassen der Sekundarschule. Die siebte und die folgenden Stufen werden im Realschulgebäude in Jüchen unterrichtet. Gemeindeschulpflegschaftsvorsitzende Ruth Dirksen hakte im Ausschuss nach, was mit dem Komplex an der Mühlenstraße geschieht, wenn die Hauptschule ausgelaufen ist. "Die Sekundarschule wird in Hochneukirch 200 Schüler haben, etwa so viele wie die Hauptschule heute", informierte Bürgermeister Harald Zillikens über die künftige Belegung.

Umbauten sind noch für eine größere Mensa nötig. "Die Lehrer stellen sich vor, dass die Fünft- und Sechstklässler an Tagen mit Ganztagsunterricht zusammen mit ihnen Mittag essen", so Broens. Unter anderem soll das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. "Das werden wir aber mit den Eltern abstimmen"— Ausnahmen seien möglich.

(NGZ)