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Stadt Nettetal übernimmt drei neue Notfallsanitäter

Rettungswesen in Nettetal : Die Stadt übernimmt drei neue Notfallsanitäter

Das Rettungswesen ist im Umbruch. Der Markt für gutes Personal ist angespannt. Umso wichtiger ist es für eine Stadt, selber auszubilden. Drei Notfallsanitäter, die ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben, wurden jetzt eingestellt.

(hb) Nachdem vor einigen Jahren das Berufsbild des Rettungsassistenten abgelöst wurde, bildet die Stadt mittlerweile auch zum Notfallsanitäter aus. Jetzt bestanden drei Nachwuchskräfte ihre Ausbildung erfolgreich. Für Bürgermeister Christian Küsters (Grüne) waren nicht nur die guten Leistungen der Auszubildenden ein Grund der Freude. Auch konnten alle drei in unbefristeten Arbeitsverhältnissen übernommen werden und bereichern nun den Personalstamm der Rettungswache.

Bianca Seyfert, Lena Steinbergs und Niclas Pfeiffer absolvierten ihre dreijährige Ausbildung in praktischen und theoretischen Ausbildungsabschnitten. Dabei wechseln sich Berufsschulblöcke mit Praxisabschnitten in der Rettungswache Nettetal sowie mit Praktika in umliegenden Krankenhäusern ab. Um den Fachkräftemangel und der Altersstruktur im Rettungsdienst weiter entgegenzuwirken, setzt die Stadt Nettetal auch künftig weiterhin auf ein qualifiziertes Ausbildungskonzept. Sie unterhält zurzeit zwei Rettungswachen: Eine ist am Städtischen Krankenhaus in Lobberich untergebracht, die andere steht am Herrenpfad neben der Baumschule Baum & Bonheur in Kaldenkirchen. Weil in Kaldenkirchen ein zusätzlicher Rettungswagen in Dienst genommen wurde, stellte der Nettebetrieb dort zusätzliche Container für Personalräume auf.

(hb)