Rheurdt: Ein kauziger Kommissar sucht einen Mörder

Rheurdt : Ein kauziger Kommissar sucht einen Mörder

Die Krimi-Autorin Irene Scharenberg liest aus ihrem Buch "Ein Fall zu viel" im Rheurdter "Bistrot".

Krimis haben es den Rheurdtern offenbar angetan. Seit die neue Kulturreihe im "Biostrot" gestartet ist, haben sich vor allem die Lesungen und Dinner rund um Kriminalfälle als sehr erfolgreich entpuppt.

Und der nächste Mord lässt nicht auf sich warten: Die Krimi-Autorin Irene Scharenberg ist am Freitag, 20. März, zu Gast im "Biostrot" der Biobäckerei Schomaker. Die Moerserin hat den grummeligen Kommissar Pielkötter erfunden, der auf seine eigene kauzige Art Fälle im Ruhrpott auflöst. "Die Zuhörer können sich auf ebenso rätselhafte wie fantasievolle Morde einstellen. Der Humor kommt bei dem blutigen Treiben allerdings nicht zu kurz. Und ein Schuss Ruhrpottslang darf natürlich gleichsam nicht fehlen", versprechen die Veranstalter.

Irene Scharenberg wird bei dieser Gelegenheit aus dem jüngsten Pielkötter-Krimi "Ein Fall zu viel" lesen. Diesmal ist ein Leichenfund im Duisburger Landschaftspark Nord der Auslöser der Ermittlungen. Es ist der vierte Kriminalroman, den die Autorin im Prolibris-Verlag veröffentlicht hat.

Persönlich hat der Werdegang von Irene Scharenberg nichts mit Kriminologie zu tun. Sie studierte Chemie und Theologie und unterrichtete als Lehrerin. Mit dem Schreiben begann sie vor einigen Jahren. Mit ihren Lokal-Krimis hat sie sich mittlerweile einen Namen gemacht. 2009 zählte sie zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs, zu dem mehr als 750 Geschichten eingesandt worden waren. Doch die Romane um Kommissar Pielkötter liegen ihr besonders am Herzen. Für ihn hat sie eigens eine Facebook-Seite eingerichtet.

Wer sich vor der Lesung in die Welt von Pielkötter einlesen möchte, dem seien die Romane "Die Sünderinnen", "Gefährliches Doppel" und "Im Kreis der Sünder" empfohlen. Sie sind bereits in mehrfacher Auflage erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Die Lesung mit Irene Scharenberg im "Biostrot", Rathausstraße 21, beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt sieben Euro an der Abendkasse oder fünf Euro im Vorverkauf (Telefon 02845 6509).

(RP)