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Mönchengladbach: Fun-Arena mit Spielplatz und Trampolin geplant

Indoor-Spielplatz und Trampolin-Park : Noch eine Spaßarena für Mönchengladbach

Auf 150.000 Besucher jährlich hoffen die Betreiber eines Indoor-Spielplatzes, der in Neuwerk errichtet wird. In die mehr als 7000 Quadratmeter große Halle zieht auch ein Trampolin-Park ein. Die Eröffnung soll im Sommer sein.

Die Santander-Banker sind raus, ihre Büros abgerissen, und in wenigen Monaten sollen an ihrem einstigen Arbeitsplatz Zigtausende in Bällchen baden: Auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Schwartz & Klein an der Malmedyer Straße ziehen Bauarbeiter eine Stahlbetonhalle hoch, in die ein Indoor-Spielplatz und eine Trampolin-Arena einziehen wollen. Gut ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Trampolinparks „Hi Fly“ in Holt wird „Space Jump“ in Neuwerk eine weitere Mönchengladbacher  Startrampe für Luftsprünge sein.

Betreiber des geplanten Indoor-Spielplatzes wird die KSP Ballorig Deutschland GmbH. Das Unternehmen hat seine Wurzeln in den Niederlanden, wo es nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Ezinga über 38 Filialen verfügt. In Deutschland sind es bislang vier. In die Neuwerker Niederlassung habe Ballorig etwa eine Million Euro investiert, sagt Ezinga. Die „Space Jump“-Macher stammen ebenfalls aus den Niederlanden, wo sie ähnliche Arenen in Kerkrade und Maastricht unterhalten. Ihre Investition in Neuwerk: etwa 1,5 Millionen Euro. Zum Konzept beider Anbieter gehört jeweils ein Gastronomie-Bereich für die Gäste.

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Für die Hausherren auf dem 35.000 Quadratmeter großen Areal am ehemaligen Textil-Standort ist Mönchengladbach hingegen kein Neuland. Wo einst die Textilfabrik Schwartz & Klein stand und später in alten Sheddach-Hallen die Santander Bank Büros für Verwaltungstätigkeiten einrichtete, ist nun die Duijndam Kültz Grundstücksverwaltungs GbR Investor und Vermieter der Halle für Spielplatz und Trampolin-Spaß. Die Duijndam-Gruppe hat Ende 2017 den damals insolventen Mönchengladbacher Hosenhersteller Gardeur übernommen – knapp zehn Jahre, nachdem sich der Niederländer Steef Duijndam bereits die vom Mönchengladbacher Heinz Gotzens gegründete Traditionsmarke „Euro-Star Reitmoden“ angeeignet hatte.

Die Bauarbeiten für die Halle an der Malmedyer Straße sollen im Frühjahr abgeschlossen sein. „Danach werden wir wohl noch etwa zwei Monate für die Einrichtung brauchen“, sagt Spielplatz-Geschäftsführer Ezinga. Will heißen: Die Eröffnung ist wohl erst im Sommer.

Ezingas Ziele sind nicht bescheiden: „Wir brauchen etwa 150.000 Besucher im Jahr, damit es sich rentiert.“ Die Nähe zu Krefeld und die schnelle Verkehrsverbindung in den Rhein-Kreis Neuss stimmen den Ballorig-Geschäftsführer jedoch zuversichtlich.

Damit ein solcher Andrang vor allem an Wochenenden und in Ferienzeiten Anwohner der Engelblecker Straße und der Straße „Am Baumhof“ nicht belästigt, sollen die Autos der Gäste über die Malmedyer Straße zur Krefelder Straße hin das Gelände verlassen. Die Parkplatzzufahrt an der Straße „Am Baumhof“ werde mit Schranken versehen. Immobilienberater Norbert Bienen, der als Projektentwickler an der Malmedyer Straße fungiert, versichert zudem: „Die Schranken werden abends um 20 Uhr geschlossen.“