Mönchengladbach: Neujahrsempfang der Serviceclubs

Neujahrsempfang aller Clubs : Serviceclubs fördern Projekt gegen Cyber-Mobbing

14 Serviceclubs waren zum Neujahrsempfang in der Stadtsparkasse zu Gast. Mehr als 10.000 Euro kamen an Spendengeldern zusammen.

Am Ende des offiziellen Teils des Neujahrsempfang der Serviceclubs übergab Christiane Gansz, die Präsidentin der Mönchengladbacher Soroptimisten, einen Schal an Stefan Boeken, den Präsidenten des Clubs „Round Table“. Damit reichte sie sozusagen den Staffelstab für 2020 weiter. Denn nachdem die Soroptimisten das Projekt ausgesucht hatten, für das alle Mönchengladbacher Service-Clubs gemeinsam Spenden sammeln, ist nun der „Round Table“ dafür zuständig. Boeken freut sich darüber. Im kommenden Jahr feiert sein Serviceclub 50-jähriges Bestehen. Man habe bereits begonnen, neue Spendenprojekte zu akquirieren, so Boeken.

Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners und Christiane Gansz betonten in ihren Begrüßungsreden die Bedeutung der sozialen Funktion der Serviceclubs. Serviceclubs könnten, so Reiners, „Motoren“ für eine Stadtgesellschaft sein. Diese spezielle Form des Bürgerengagements könne sich eine Stadt nur wünschen. Es sei eine ausgesprochen gute Idee, so Reiners, gemeinsam mit allen Serviceclubs der Stadt ins neue Jahr zu starten.

14 Serviceclubs von Soroptimist über Zonta, Rotary, Lions, Tangent 51, Leo, Inner Wheel bis hin zum Round Table 47 trafen sich am Sonntagvormittag im Foyer der Stadtsparkasse an der Bismarckstraße zu ihrem Neujahrsempfang. Ausgerichtet wurde er von den Soroptimisten. Die Gruppe „Jazzomix“ der Musikschule Mönchengladbach unter der Leitung von Christian Malescow sorgte für einen festlichen Rahmen. Kezia Sisay, Moritz Micha, Alexander Optenhövel, Luzie Micha, Johanna Bellomo, Johanna Micha, Gianluca Kox und Jacob Minkenberg spielten Stücke von Norah Jones, Kravitz, Daley und Winehouse.

Christiane Gansz dankte den Serviceclubs für ihre Spendenbereitschaft. Bis Ende der vergangenen Woche seien 10.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen, es werden aber noch Überweisungen erwartet. Gefördert wird ein Schulprojekt mit dem aktuellen Thema Sucht und Cybermobbing: Die Korschenbroicherin Beate Heinze und der Kölner Daniel Marré von der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück zeigten einen Ausschnitt aus Theaterstück „Natürlich bin ich stark“. In dem Stück werden Szenen gespielt, werden die Zuschauer zu eigenen Aktivitäten aufgefordert und Diskussionen mit ihnen geführt. Bereits vier Schulen mit 18 Klassen haben sich angemeldet.