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Mönchengladbach: Corona-Fälle an Schulen und Kitas

Testungen an Schulen in Mönchengladbach : Viele Jugendliche sind noch nicht geimpft

Die Zahl der infizierten Schüler ist laut dem Schuldezernenten zwar überproportional, aber nicht dramatisch. Helfen sollen regelmäßige Tests und eine Maskenpflicht am Sitzplatz.

Auch in den Schulen und Kitas mehren sich die Corona-Fälle. Am 2. Dezember waren 308 Mönchengladbacher Schüler nachweislich infiziert, in den Kitas wurden in den vergangenen 14 Tagen 30 Kinder positiv getestet. Wie ein Stadtsprecher sagte, stehen aber noch eine Reihe von Ergebnissen aus.

Auch wenn die Infektionszahlen gerade explodieren, nach Ansicht von Schuldezernent Gert Fischer hätte man die Schulen nie schließen dürfen und sollte das auch jetzt nicht tun. Aber: Er setzt auf das regelmäßige und massenhafte Testen. „Das ist richtig, weil Kinder unter elf Jahren noch nicht geimpft werden können“, sagt er. Unter den Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren gebe es noch große Defizite, in NRW sei in der Altersklasse nur die Hälfte geimpft. Fischer sieht darin eine „Verantwortungslosigkeit der Eltern“.

Die Zahl der infizierten Schüler in Mönchengladbach sei zwar etwas überproportional, aber gesamt gesehen noch nicht dramatisch. „Wir haben ein sehr gutes Monitoring, was die Ansteckung in Schulen betrifft“, sagt Fischer. Es habe nur zwei Infektionen in Schulen gegeben, alle anderen Schüler hätten sich in der Freizeit oder zu Hause angesteckt. „Schule ist kein Infektionsherd“, betont Fischer.

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In den Schulen und Kitas setzt man darauf, dass Positiv-Fälle früh erkannt und so mögliche Infektionsketten schnell durchbrochen werden. Gäbe es die Tests nicht, sähe das Bild wohl anders aus.

Seit Donnerstag, 2. Dezember gilt wieder eine Maskenpflicht am Sitzplatz. In Mönchengladbach tragen viele Schüler schon lange den Mund-Nasen-Schutz, wenn sie den Unterrichtsraum betreten. „Wir haben keine Erhebungen. Aber gefühlt trägt die Mehrheit der Schüler eine Maske am Sitzplatz“, sagte Gert Fischer schon im Schulausschuss. Nach den Herbstferien hatten einige Schulleitungen sogar an die die Schüler appelliert, freiwillig dem Mundschutz zu tragen.