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Mehr Tests für Schüler in NRW

Neue Coronaregeln : Mehr Tests für Schüler

In den vier Unterrichtstagen vor Weihnachten wird an weiterführenden Schulen mindestens dreimal getestet. An Grund- und Förderschulen machen die Kinder dann zwei Lolli-PCR-Tests.

Nach Wiedereinführung der Maskenpflicht in nordrhein-westfälischen Schulen soll nun auch noch mehr getestet werden. „Für diese Woche ist zudem eine Anhebung der Bestellmenge vorgesehen“, teilte das Schulministerium unserer Redaktion auf Anfrage mit. Angesichts der neuen Virusmutation und des bundesweiten Infektionsgeschehens sei es in den kommenden Wochen notwendig, in allen Lebensbereichen weiterhin Vorsicht walten zu lassen, hieß es im Ministerium zur Begründung.

Insbesondere in der Woche vor Beginn der Weihnachtsferien sollen die Schüler häufiger getestet werden. Und zwar an weiterführenden Schulen nicht wie sonst alle zwei Tage, sondern mindestens an drei der vier Unterrichtstage in der Woche vor Weihnachten. Viele Schulen hätten auch noch überschüssige Tests, die sie dann für eine vierte Testung, vor allem für Ungeimpfte,  einsetzen könnten, so das Schulministerium. Diese zusätzlichen Tests können insbesondere für eine vierte Testung von nicht immunisierten Schülerinnen und Schülern verwendet werden. Eine Verpflichtung zu vier Tests bestehe aber nicht.

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An Grund- und Förderschulen wird es in der viertägigen Schulwoche ab dem 20. Dezember zwei PCR-Pooltests („Lolli-Tests“) geben. Dabei werde der Testrhythmus so organisiert, dass am Donnerstag, dem 23. Dezember, also am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, alle Test-Ergebnisse vorlägen und nur noch bei Bedarf Einzeltestungen durchgeführt werden müssten. Das Ministerium versprach zudem, dass alle Schulen in diesem und auch im nächsten Jahr ausreichend mit Antigen-Selbsttests versorgt würden.

Mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht ändern sich auch die Quarantäneregeln. So wird jetzt nur noch der infizierte Schüler in die häusliche Isolation geschickt - sofern nicht außergewöhnliche Umstände wie etwa neue Virus-Varianten vorlägen. Was genau gelte, müssten aber die Gesundheitsämter vor Ort festlegen.

(kib)