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Mönchengladbach: Polizei stoppt schrottreifes Auto nach Kontrolle

Verkehrskontrolle in Mönchengladbach : Polizei stoppt schrottreifes Auto in Vitusbad-Nähe

Mit schräg stehendem Hinterrad, durchgerosteten Stoßdämpfern und hauchdünnen Bremsscheiben war der Fiat-Fahrer in Mönchengladbach unterwegs.

Die Mängel waren nicht zu übersehen. Als Erstes war den Polizisten bei dem Fiat Brava, der am Freitagnachmittag auf der Breitenbachstraße fuhr, ein schräg stehendes Hinterrad aufgefallen. Sie stoppten den Fahrer des Wagens mit polnischem Kennzeichen.

Bei der Kontrolle des Autos wurden dann etliche weitere Makel an dem Wagen entdeckt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, waren die oberen Befestigungen der Stoßdämpfer durchgerostet und hätten schon bei einfachen Bewegungen komplett wegbrechen können. Wenn das geschieht, rutschen die daran befestigten Räder in den Radkasten und können blockieren, so die Polizei.

Bei der weiteren technischen Untersuchung des Fiats wurde außerdem festgestellt, dass die Bremsen nicht funktionierten, und die Bremsscheiben nur noch die Dicke eines Tafelmessers hatten. Nach Angaben des Sachverständigen dürften die Bremsen schon seit mindestens ein paar Monaten nicht mehr funktioniert haben.

Auch der Grund für das schräg stehende Hinterrad wurde gefunden. Das Rad hing nur noch an einer zentralen Schraube des Radlagers. Die restliche Radaufhängung war komplett durchgerostet und abgebrochen. Zusätzlich wurde noch ein weiterer gefährlicher Mangel gefunden: Die Kupplung funktionierte ebenfalls nicht mehr. Nach Einlegen des Ganges mit Gewalt setzte sich der Fiat deshalb selbständig in Bewegung. Bremsen war dann nur noch mit der leidlich funktionierenden Handbremse möglich.

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Dem 26-Jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt von der Polizei untersagt. Außerdem wurde Anzeige wegen technischer Mängel und Verstoß gegen das Versicherungs- und Steuergesetz erlassen. Er muss mit einer empfindlichen Geldbuße rechnen.

(RP)