Um mehrere Hundert Euro geprellt Falsche Bankmitarbeiterin überlistet 25-Jährige

Mönchengladbach · Über das Telefon überzeugte eine Unbekannte die Frau, Freigaben zu erteilen. Damit wurden Abbuchungen auf ein anderes Konto autorisiert. Die Polizei warnt vor Maschen dieser Art.

 Die Täterin gab sich am Telefon als Bankmitarbeiterin aus. (Symbolbild)

Die Täterin gab sich am Telefon als Bankmitarbeiterin aus. (Symbolbild)

Foto: dpa-tmn/Marc Müller

Eine 25-jährige Mönchengladbacherin ist um mehrere Hundert Euro betrogen worden. Das meldet die Polizei. Demnach sei die Frau am Dienstag, 23. April, am Telefon an eine Unbekannte geraten, die sich als Mitarbeiterin ihrer Hausbank ausgab. Diese habe die 25-Jährige davon überzeugt, dass jemand versuche, widerrechtlich Geld von ihrem Konto abzubuchen. Um diese Buchungen zu stornieren, müsse die Kundin die Freigabe via Push-TAN auf ihrem Handy erteilen. Dieser Aufforderung kam die Geschädigte mehrmals nach, bis das Telefonat plötzlich beendet wurde.

Im Nachgang zu dem Telefonat mit der angeblichen Bankmitarbeiterin stellte die 25-Jährige fest, dass sie auf eine Betrügerin reingefallen war und unwissentlich mehrere Abbuchungen auf ein fremdes Konto autorisiert hatte. Das bestätigten ihr kurz darauf echte Mitarbeiter ihrer Hausbank. Die 25-Jährige aus Giesenkirchen meldete den Vorfall der Polizei und erstatte Anzeige.

Info Die Polizei weist in dem Zusammenhang erneut darauf hin, dass seriöse Bankhäuser nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden aufnehmen. Die Warnung der Polizei: „Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf. Geben Sie auf keinen Fall private Daten, zum Beispiel Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (zum Beispiel Paypal), am Telefon heraus.“

(capf)
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