WGL baut 33 Wohnungen an der Opladener Kantstraße

Neubau an der Kantstraße : WGL baut 33 Wohnungen in Opladen

Die Wohnungsgesellschaft Leverkusen reißt zwei alte Häuser an der Kantstraße ab und ersetzt sie durch ein viergeschossiges Wohnhaus mit Tiefgarage.

Aus alt mach neu – das hätte die WGL an der Kantstraße  in Opladen gerne getan. Aber eine Sanierung  der bestehenden beiden Wohnhäuser in Zentrumsnähe, „das hätte sich einfach nicht gelohnt“, sagt Klaus Heimann von der WGL. „Die Häuser sind einfach zu sehr in die Jahre gekommen.“ Und mittlerweile steht ein Bauzaun drum. Die Vorbereitung für den Abriss der Mehrfamiliengebäude wird derzeit vorbereitet. Bei der Wohnungsgesellschaft Leverkusen läuft das Projekt unter dem Titel „2. Bauabschnitt Neubau Kantstraße“.

Die beiden WGL-Häuser nehmen sich gegenüber dem Neubau direkt nebenan (Kantstraße/Ecke Gerhart-Hauptmann-Straße, ebenfalls ein WGL-Gebäude) in der Tat fast schäbig aus.  Mittlerweile seien sie leergezogen. „Die ehemaligen Mieter bewohnen jetzt, bis auf wenige Ausnahmen, eine neue WGL-Wohnung“, berichtet Heimann.

Die WGL hat die Gebäude, in denen 30 Wohnungen untergebracht waren, mittlerweile abgesperrt. Demnächst sollen die Abrissbagger die Mauern anknabbern, zuvor werden Innenarbeiten ausgeführt, ergänzt er. Ab Ende Oktober, so sieht es der aktuelle Zeitplan vor,  soll mit den Abrissarbeiten begonnen und Platz für das neue Haus geschaffen werden. An der Stelle, wo jetzt die Häuser mit jeweils zwei, beziehungsweise drei Eingängen stehen,  will die städtische Wohnungsbaugesellschaft ein viergeschossiges Wohnhaus mit Staffelgeschoss und Aufzugsanlagen errichten. Dazu soll eine Tiefgarage dafür sorgen, dass sich der Parkdruck in der Nachbarschaft nicht erhöht. Geplant sind insgesamt 33 Wohnungen, davon 17 Zweizimmer-, 13 Dreizimmer- und drei Vierzimmerwohnungen. Die Wohnungsgrößen: zwischen 60 und 100 Quadratmeter. Vorgesehen sind drei  Hauseingänge. Zu den Kosten sagt die WGL bisher noch nichts. In das Haus können laut Heimann Anfang 2021 dann neue Mieter einziehen. Der Neubau „tut der Straße gut, tut Opalden gut“, bekräftigt Heimann. Für den Bezug werde kein Wohnberechtigungsschein erforderlich sein, da das Haus nicht mit öffentlichen Mitteln gebaut werde.

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