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Fußball: Rückschlag für Baumberg – 0:2 in Rhede

Fußball : Rückschlag für Baumberg – 0:2 in Rhede

Die kleine Serie von zwei Erfolgen aus den ersten Saisonspielen ist schon gerissen, den der Fußball-Niederrheinligist SF Baumberg (SFB) musste beim VfL Rhede eine 0:2 (0:0)-Niederlage hinnehmen.

"Wir waren in der ersten Halbzeit einen Tick besser als Rhede. Aber im zweiten Abschnitt war der VfL einfach aggressiver — und hat die Tore gemacht. Das haben wir in der ersten Halbzeit einfach versäumt", fand SFB-Trainer Jörg Vollack, der einen mäßig begeisterten Eindruck machte.

Die Sportfreunde und Rhede begannen auf Augenhöhe, doch einen Lattentreffer der Gastgeber (26.) sahen die Sportfreunde als Weckruf und übernahmen fortan das Kommando auf dem Platz. Die Gäste spielten schnell und setzten ihre Stürmer immer wieder ein. Einziger Haken: Das Glück im Abschluss fehlte. Redouan Yotla (37.) und Apostolos Sakalakis (39.) verfehlten das Ziel bei ihren Versuchen.

Kurz vor der Pause ließ Yotla eine weitere glänzende Gelegenheit aus (42.). "Wir waren einfach zu verspielt vor dem Tor und nicht heiß genug auf den Treffer. Als Angreifer darf man nicht abschalten, bis der Ball hinter der Linie ist. Man muss auch mal nachsetzen. Dann wären wir eventuell in Führung gegangen", vermutete Vollack hinterher.

Später bot Baumberg wenig, während die Platzherren nach Belieben agierten. Nach dem 1:0 (59.) für den VfL durch Kevin Juch brachte Vollack zwei frische Angreifer, aber Jannik Weber und Necati Ergül brachten nicht den erhofften Schwung in die offensiven Bemühungen. "Wir wir sind blass geblieben", räumte Vollack ein. Lediglich ein Freistoß von Louis Klotz flog aufs Rheder Gehäuse — zu wenig.

Nicht zielstrebig genug

"Wäre Jannik da mit dem Kopf weggeblieben, hätte der Schuss gefährlich werden können", meinte der SFB-Coach. In der Schlussphase hatten die Gastgeber dann viel Platz und einen Konter in der letzten Minute schloss Youngster Juch zum entscheidenden 2:0 ab (90.).

"Am Ende sind die drei Punkte für Rhede verdient. Der Sieg geht in Ordnung, weil wir es nicht geschafft haben, zielgerichtet einen Treffer erzielen zu wollen. Diese Niederlage ist für uns trotzdem keine Katastrophe", bilanzierte Vollack.

(hbe-)